Tennis Wimbledon
Regen behindert Start in Wimbledon

Gleich am ersten Tag der 120. All England Championships hat der typische Regen die Akteure von einem normalen Spielbetrieb abgehalten. Keines der 64 vorgesehenen Matches wurde am Montag beendet.

Auch in diesem Jahr werden die 120. All England Championships vom Regen beherrscht. Gleich am ersten Tag in Wimbledon wurde der Spielplan gehörig durcheinander gewirbelt. Oberschiedsrichter Andrew Jarrett hat die Spiele wegen andauernder Regenfälle endgültig abgesagt, keines der vorgesehenen 64 Matches wurde beendet. Von den sieben angesetzten deutschen Tennisprofis stand lediglich Qualifikant Benedikt Dorsch (Burghausen) auf dem Platz, der zum Zeitpunkt des Abbruchs um 13.44 Uhr 2:6, 1:2 gegen den Belgier Xavier Malisse im Rückstand lag.

Zwangspause für Schüttler

Tommy Haas, Alexander Waske, Benjamin Becker, Simon Greul und Anna-Lena Grönefeld waren jeweils als zweites Match angesetzt. Der Korbacher Rainer Schüttler, der die vierte Partie auf Platz vier bestreiten sollte, konnte schon früh davon ausgehen, dass er am Montag nicht mehr spielen würde.

Von dem andauernden Niederschlag war auch Titelverteidiger Roger Federer betroffen, der traditionell um 13.00 Uhr Ortszeit (14.00 Mesz) das Turnier auf dem Centre Court eröffnete. Der 24-Jährige erschien zu seinem Spiel gegen den hoch eingeschätzten Franzosen Richard Gasquet mit einem strahlend weißen Sakko statt einer Trainingsjacke, auf der in goldenen Lettern sein Name eingestickt war. Er passte sich damit dem neuen Nostalgie-Look der Linienrichter an, die durch einen neuen Ausrüster-Vertrag mit einem amerikanischen Modemacher (Ralph Lauren) wie im Stil der 20er-Jahre aussehen.

Federer nur 35 Minuten auf dem Platz

Federers Match wurde nach nur 35 Minuten Spielzeit beim Stand von 6:3, 1:2 für den Schweizer unterbrochen. Eine nicht beendete Partie wird in Wimbledon normalerweise auf dem gleichen Platz als zweites Match an dem darauffolgenden Tag wieder aufgenommen, so dass Federer am Dienstag nach der Auftaktbegegnung um 14.00 Uhr Mesz von Titelverteidigerin Venus Williams gegen Bethanie Mattek (beide USA) weiter spielen würde.

Die Wettervoraussage für den Dienstag war allerdings am Montag nicht besonders ermutigend. Nach Dauerregen am Vormittag waren für den Nachmittag zwar vereinzelte Auflockerungen angekündigt, die jedoch immer wieder von zum Teil ergiebigen Schauern unterbrochen werden können.

Spielfreier Sonntag fällt womöglich weg

Da an den ersten beiden Tagen wegen der noch vollständigen Felder mit jeweils 128 Spielern bei Damen und Herren die meisten Partien abgewickelt werden müssen, ist es möglich, dass erneut nach 2004 der traditionell spielfreie mittlere Sonntag geopfert werden muss, um den Spielplan für die zweite Woche einigermaßen einhalten zu können. Bislang wurde insgesamt erst dreimal (1991, 1997, 2004) an einem "Middle Sunday" gespielt.

© SID

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