Tennis World Team Cup
Argentinien triumphiert beim Arag World Team Cup

Die argentinische Tennis-Nationalmannschaft hat den Arag World Team Cup gewonnen. Im Finale setzten sich die "Gauchos" 2:1 gegen Tschechien durch. Der entscheidende Punkt gelang den Südamerikanern im Doppel.

Argentinien hat zum dritten Mal nach 1980 und 2002 den Arag World Team Cup in Düsseldorf gewonnen. Die "Gauchos" setzten sich im Finale 2:1 gegen Tschechien durch. Den entscheidenden Punkt holte das südamerikanische Doppel mit Jose Acasuso und Agustin Calleri, die 2:6, 6:4, 10:4 gegen Tomas Berdych und Martin Damm siegten.

Berdych sorgte im ersten Einzel für die Führung der Tschechen, die sich durch einen Sieg gegen Deutschland am Freitag das Final-Ticket sicherten. Gegen Juan Ignacio Chela setzte sich Berdych 3:6, 6:3 7:6 (7:5) durch. Calleri gelang im zweiten Einzel gegen Jan Hajek (6:3, 6:1) der Ausgleich für Argentinien.

Deutschland nur gegen Belgien erfolgreich

Die deutsche Mannschaft hatte mit der Entscheidung in diesem Jahr nichts zu tun, sie wurde lediglich beim 3:0 in der Daviscup-Revanche gegen Belgien den Erwartungen gerecht. Gegen Spanien (1:2) und Tschechien (0:3) gab es dagegen zum Teil recht deutliche Niederlagen. Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer gewannen nach ihren Siegen gegen Olivier Rochus und Kristof Vliegen im weiteren Verlauf des Turniers keinen einzigen Satz mehr. Das zweimal eingesetzte Doppel Alexander Waske/Michael Kohlmann überzeugte gegen Belgien und Spanien, doch als Waske im bedeutungslosen letzten Match gegen Tschechien seinen Platz für Ersatzmann Benjamin Becker räumte, gab es eine weitere Niederlage.

Teamchef Patrik Kühnen machte aus seiner Enttäuschung über das mäßige Abschneiden seiner Mannschaft keinen Hehl. "Wir wollten natürlich besser spielen, ganz klar, aber wir haben es nicht geschafft", sagte der dreimalige Daviscupsieger, der seinem alten Weggefährten Boris Becker in dessen Ansicht beipflichtete, dass ein Spieler wie Tommy Haas für eine Mannschaft unersetzlich ist: "Wir haben uns bemüht, die Lücke zu schließen, aber dass Tommy nicht hier war, hat uns einen gehörigen Dämpfer verpasst."

Mayer und Kohlschreiber enttäuschen

Nach einem erfolgversprechenden Start blieben München-Sieger Kohlschreiber und der immer wieder mit sich selbst hadernde Mayer deutlich hinter den Erwartungen zurück. Kühnen fand das allerdings nicht weiter tragisch: "Einer wie Philipp wird aus diesen Niederlagen lernen. Ich bin sicher, dass er aus den Erfahrungen dieser Woche etwas Positives zieht und es auch umsetzt." Schwieriger ist der Fall Mayer, der 23-Jährige ist nach wie vor nicht in der Lage, sich aus engen Situationen in einem Match selbst zu befreien und ein Spiel zu seinen Gunsten zu drehen.

© SID

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