Tennis World Team Cup
Deutschland will fünften Titel im World Team Cup

Deutschlands Tennis-Profis um Spitzenspieler Tommy Haas wollen nach dem Viertelfinal-Sieg im Daviscup gegen Belgien auch beim Arag World Team Cup in Düsseldorf begeistern. Bislang konnten die DTB-Akteure vier mal siegen.

Nach dem zuletzt erfolgreichen Halbfinal-Einzug im Daviscup gegen Belgien wollen Tommy Haas und Co. nun bei der 30. Mannschafts-Weltmeisterschaft in Düsseldorf (20. bis 26. Mai) ihren fünften Titel nach 1989, 1994, 1998 und 2005 holen. Damit würde Vorjahresfinalist Deutschland alleiniger Rekordsieger beim Arag World Team Cup vor den USA und Spanien mit je vier Erfolgen.

Der gebürtige Hamburger Haas ist die Nummer eins im Team von Kapitän Patrik Kühnen, der möglicherweise auch auf Nicolas Kiefer zurückgreifen kann. Der Hannoveraner hat Kühnen zugesagt, ist aber weiterhin fraglich, da er seit seiner Handgelenksverletzung bei den French Open 2006 kein Match mehr bestritten hat. Sicher nominiert für das Doppel wird Alexander Waske (Frankfurt/Main). Die Kandidaten für die weiteren beiden Plätze sind Benjamin Becker (Orscholz), Philipp Kohlschreiber (Bamberg) und Florian Mayer (Bayreuth). Kühnen führte die deutsche Auswahl 2005 als Kapitän zum Sieg. Als Spieler gewann er 1989 und 1994.

USA großer Favorit

Das acht Mannschaften umfassende Feld ist extrem ausgeglichen besetzt. Zu den Favoriten zählen auf jeden Fall die USA, die mit den Bryan-Zwillingen Bob und Mike als weltbestem Doppel sowie Top-10-Spieler James Blake und Mardy Fish im Einzel an den Rolander Weg kommen. Insgesamt ist das Turnier mit 1,5 Mill. Euro dotiert, 290 000 Euro davon erhält das Siegerteam.

Die Nummer eins der Qualifikations-Rangliste ist Tschechien mit dem Spitzenduo Tomas Berdych und Radek Stepanek. Der 21-jährige Berdych ist die Nummer 13 der ATP-Weltrangliste, sein sieben Jahre älterer Kollege liegt derzeit auf Platz 19. Nicht am Start sind die Schweiz mit dem Weltranglistenersten Roger Federer, Daviscupsieger Russland sowie Titelverteidiger Kroatien. Für die Wildcard kommen Serbien und England in Frage.

© SID

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