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Henin-Hardenne für Mauresmo unüberwindbar

Titelverteidigerin Justine Henin-Hardenne besiegte die Französin Amelie Mauresmo 6:1, 6:2 im Halbfinale bei den Qatar Telecom German Open in Berlin. Die Belgierin trifft nun im Finale auf die Russin Nadja Petrowa.

Zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales kommt es bei den Qatar Telecom German Open in Berlin. Titelverteidigerin Justine Henin-Hardenne aus Belgien und Nadja Petrowa aus Russland werden im Finale am Sonntag den Sieg unter sich ausmachen. Justine Henin-Hardenne, die schon dreimal das WTA-Turnier in Berlin gewonnen hat, besiegte die Weltranglistenerste Amelie Mauresmo aus Frankreich im Halbfinale 6:1, 6:2. Kurz zuvor hatte Petrowa die Chinesin Na Li locker 6:1, 6:0 bezwungen.

Henin-Hardenne dominierte die einseitige Partie nach Belieben. Die Französin fand gegen das druckvolle Spiel der Weltranglistensiebten kein Mittel und musss auf ihren dritten Titel in Berlin weiter warten. Erst 90 Minuten vor dem Halbfinale hatte Mauresmo ihr Viertelfinale gegen Martina Hingis (Schweiz) erfolgreich beendet. Die Partie war am Freitagabend wegen einbrechender Dunkelheit abgebrochen worden. "Die Ansetzung war sicherlich nicht glücklich für mich, aber unabhängig davon hat Justine gutes Tennis gespielt", sagte Mauresmo.

"Das war sicherlich das beste Tennis"

Henin-Hardenne drückte der Partie von Beginn an ihren Stempel auf und leistete sich wenig Fehler. Schnell lag Mauresmo mit zwei Breaks zurück. Während die Siegerin der Australian Open am Mittag gegen Hingis im dritten Satz ein 0:3 wegsteckte und noch die Wende erzwang, blieb sie gegen die Belgierin chancenlos. "Das war sicherlich das beste Tennis, das ich seit langem gespielt habe", sagte Henin-Hardenne.

Petrowa machte mit der Chinesin kurzen Prozess und entschied auch das vierte Aufeinandertreffen mit Li Na für sich. Auch eine kurze Regenpause gegen Ende des ersten Satzes brachte Petrowa nicht aus dem Rhythmus. "Ich habe das ganze Match hindurch beständig gespielt und ihr keine Gelegenheit gegeben, ihr Tennis zu spielen", sagte die Russin.

Die geschlagene Martina Hingis muss unterdessen weiter auf ihren ersten Finaleinzug seit ihrem Comeback im Januar warten. "Ich bin insgesamt sehr zufrieden, wie das Turnier gelaufen ist. Es ist toll, dass ich auf seinem Niveau gegen Amelie spielen konnte", sagte Hingis, die in diesem Jahr viermal ins Halbfinale eines WTA-Turniers eingezogen war.

© SID

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