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Huber bedauert Aus der German Open in Berlin

Anke Huber hat das Aus der German Open als großen Verlust für das deutsche Tennis bezeichnet. Huber fürchtet insbesondere, dass der Nachwuchs unter dem Wegfall leiden wird.

Die ehemalige Tennis-Weltklassespielerin Anke Huber hat das Ende der German Open in Berlin mit großem Bedauern registriert. "Für das deutsche Tennis ist das ein sehr großer Verlust", sagte die 34-Jährige der Berliner Morgenpost Online nach dem Aus des WTA-Turniers.

Als sportliche Leiterin der letzten Frauentennis-Veranstaltung auf deutschem Boden in Stuttgart fürchtet Huber negative Auswirkungen: "Je mehr Turniere wegfallen, desto weniger Aufmerksamkeit gibt es für das Tennis."

Das werde vor allem die Problematik des schwachen deutschen Nachwuchses verschärfen: "Die jungen Talente haben bei diesen Turnieren die Chance, bei einer großen Veranstaltung dabei zu sein, durch eine Wildcard oder die Qualifikation."

WTA verhandelt mit anderen Veranstaltern

Die WTA bekräftigte derweil am Donnerstag noch einmal das Aus für Berlin und machte auch allerletzte Hoffnungen auf eine Rettung zunichte. "Wir sind in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Veranstaltern aus anderen Städten", sagte WTA-Vizepräsident Andrew Walker der Morgenpost. Zudem habe man bei Gesprächen mit den Deutschen Tennis Bund (DTB) festgestellt, dass dieser nicht in der Position sei, das Turnier als Eigentümer selbst durchzuführen. Auch eine Organisation durch die WTA selbst werde es nicht geben.

DTB-Präsident Georg von Waldenfels hatte noch am Mittwoch erklärt, man werde bei der WTA nachhaltig darauf drängen, dass das Turnier auch weiterhin in Berlin stattfindet.

© SID

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