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Israelin Peer Einreise nach Dubai verweigert

Der Nahost-Konflikt zwischen Israel und den arabischen Ländern hat auch den Tennis-Sport erreicht. So wurde der Israelin Shahar Peer am Sonntag die Einreise nach Dubai verweigert.

Die Spannungen im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten haben am Sonntag zu einem Eklat beim Tennisturnier in Dubai geführt. Der Israelin Shahar Peer wurde ohne Angabe von Gründen das Einreise-Visum verweigert.

Von der Situation überrascht wurden die Verantwortlichen der Spielerinnen-Vereinigung WTA. "Wir sind tief enttäuscht, dass Shahar Peer kein Visum erhalten hat und deshalb nicht bei den Dubai Open starten kann. Sie hatte das Recht, dort zu spielen. Nach einigen Konsultationen haben wir uns aber entschlossen, die Zustimmung zur Fortsetzung des Turniers bis zum nächsten Wochenende zu geben", sagte WTA-Chef Larry Scott.

Der Verband sicherte der 21-jährigen Peer Rechtshilfe zu und will außerdem über die Zukunft des Turniers in Dubai nachdenken. "Die WTA Tour hat klare Regeln und Vorschriften. Kein Land sollte einem Spieler oder einer Spielerin das Startrecht bei einem Turnier verbieten können, für das sie sich qualifiziert hat", sagte Scott.

© SID

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