Tennis WTA
Scharapowa stellt sich bei Fotoshooting quer

Maria Scharapowa fühlt sich schlecht behandelt und wirft der Vereinigung WTA Ignoranz vor. Grund ist ein Fotoshooting in Rom, an dem die Russin gegen ihren Willen teilnehmen muss.

In ihrer Karriere hat Maria Scharapowa schon viele Fotoshootings absolviert, doch nun hat die Australian-Open-Siegerin genug. Wegen ihrer Weigerung droht ihr nun möglicherweise eine juristische Auseinandersetzung mit der WTA. Die 20 Jahre alte Russin wehrt sich gegen einen von der Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen angesetzten PR-Termin zu Beginn des Turniers in Rom im der kommenden Woche. Sollte Scharapowa ihre Teilnahme an dem Fotoshooting verweigern, drohen ihr angeblich umgerechnet rund 200 000 Euro Strafe.

"Die WTA will, dass ich das Shooting nach einem anstrengenden Zwölf-Stunden-Flug von Los Angeles nach Rom mache. Aber ich habe für mich beschlossen, solche Termine nie unmittelbar vor einem Turnier zu machen, weil sie die Konzentration auf das Tennis stören", erklärte Scharapowa auf ihrer Internet-Homepage.

"Diese Ignoranz ist einfach nicht in Ordnung"

Die WTA betonte indes, die Spielerinnen hätten auch abseits des Tennisplatzes Verpflichtungen, die klar geregelt seien. Da der Termin vor den Italian Open zu diesen Pflichten gehöre, werde für niemanden eine Ausnahme gemacht. Man werde sich aber terminlich möglichst flexibel zeigen, um den persönlichen Zeitplan der Spielerinnen zu respektieren.

Scharapowa warf der WTA hingegen vor, die Interessen der Spielerinnen zu ignorieren. "Ich will das nicht mehr hinnehmen. Diese Ignoranz ist einfach nicht in Ordnung", sagte Scharapowa.

© SID

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