Tischtennis Bundesliga
Ochsenhausen scheitert mit Klage

Die Klage des TTF Ochsenhausen auf einen außerordentlichen Platz in der Champions League wurde von der Europäischen Tischtennis-Union Ettu abgelehnt. Der Bundesligist gibt sich jedoch noch nicht geschlagen.

Bundesligist TTF Ochsenhausen ist in erster Instanz mit einer Klage auf einen außerordentlichen Platz in der Champions League an der Europäischen Tischtennis-Union Ettu gescheitert. Dies teilte heute TTF-Präsident Rainer Ihle mit. Der Verein will sich nun am Montag mit seinem Anwalt über die weitere Vorgehensweise beraten. Möglicherweise werde man versuchen, die Teilnahme per einstweiliger Verfügung zu erwirken.

Die TTF begründen ihren Anspruch auf einen Platz in der europäischen Eliteklasse mit einem ihrer Ansicht nach zu milden Urteil der Ettu gegen die europäischen Topklubs aus Charleroi, Niederösterreich und Granada. Diese hatten in der vergangenen Saison nicht spielberechtigte asiatische Akteure eingesetzt. Laut Reglement sind in einem solchen Fall alle Partien der betroffenen Vereine mit 0:3 zu werten, die Ettu hatte es aber bei Geldstrafen belassen.

Ochsenhausen war im Viertelfinale gegen Charleroi ausgeschieden, ein Erreichen des Halbfinales aber hätte die automatische Qualifikation für die Champions League bedeutet.

Die deutschen Farben in der "Königsklasse" vertreten Meister TTC Grenzau, "Vize" TTC Frickenhausen, Rekordmeister Borussia Düsseldorf und Müller Würzburg. Der TTV Gönnern hatte aus sportlichen und finanziellen Gründen auf seine Teilnahme verzichtet.

© SID

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