Tischtennis Bundesliga
Tischtennis-Klub SIG Jülich weiterhin ohne Lizenz

In der kommenden Saison wird Tischtennis-Klub SIG Jülich aller Voraussicht nach nicht in der Bundesliga an den Start gehen dürfen. Dem Verein wurde auch in der zweiten Instanz die Lizenz verweigert.

Auch im zweiten Anlauf hat Tischtennis-Bundesligist SIG Jülich keine Lizenz für die kommende Saison erhalten. Das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes (Dttb) lehnte die Beschwerde gegen die Verweigerung der Spielgenehmigung durch den Liga-Ausschuss ab.

Nun will der Verein des deutschen Doppel-Meisters Lars Hielscher gegen den Zwangsabstieg, der in Zusammenhang mit der formalen Bewertung einer neuen Vorschalt-Gesellschaft steht, beim Ständigen Schiedsgericht klagen. Im Falle einer erneuten Abweisung in letzter Instanz müsste Jülich mindestens in die zweite Liga absteigen und die Bundesliga in der neuen Saison mit neun statt der vorgesehenen zehn Klubs spielen. Jülichs Spieler hätten für die Suche nach einem neuen Verein in Deutschland lediglich noch eine Frist bis zum Monatsende.

Jülich war bislang neben Rekordmeister Borussia Düsseldorf das "dienstälteste" Bundesliga-Mitglied. Die kommende Saison wollten die Jülicher nach der Auflösung der bisherigen Spielgemeinschaft mit dem Nachbarn TTG RS Hoengen als ihr 30. Jahr in der Bundesliga feiern. Zu den größten Erfolgen des Klubs seit dem Erstliga-Aufstieg 1977 zählen insgesamt vier Triumphe in Europacup-Wettbewerben und ein Sieg im Dttb-Pokal. In der ausklingenden Saison belegte Jülich Platz acht.

© SID

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