Tischtennis DM
Boll und Co. greifen nach der Meisterschaft

Für Tischtennis-Ass Timo Boll und Co. geht es heute im Final-Hinspiel beim TTC Frickenhausen um die Mannschaftsmeisterschaft. Für Borussia Düsseldorf wäre es der 21. Meistertitel.

Tischtennis-Ass Timo Boll hat in seiner langen Karriere schon vieles erreicht: Er ist Europameister, war die Nummer eins der Weltrangliste - jetzt will der Ausnahmespieler endlich die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewinnen. "Der Titel fehlt neben dem Olympiasieg noch in meiner Sammlung. Er würde viel für mich bedeuten", sagt der 27 Jahre alte Linkshänder vor dem heutigen Final-Hinspiel mit Borussia Düsseldorf bei Titelverteidiger TTC Frickenhausen (14.00 Uhr).

Das Rückspiel findet am 24. Mai in Düsseldorf statt. Das DSF sendet an den Spieltagen jeweils eine einstündige Zusammenfassung am Abend (17. Mai, 20.00 Uhr/24. Mai, 19.30 Uhr).

Der Rekordmeister aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vergleicht sich mit Bayern München. Denn wie beim großen Vorbild aus der Fußball-Bundesliga soll der 21. Meistertitel her. "Wir haben die Bundesliga-Hauptrunde als Erster beendet und den Finalgegner dabei zweimal geschlagen", sagt Borussia-Manager Andreas Preuß: "Unser Ziel ist die Meisterschaft, ob als Favorit oder nicht." Für Boll steht trotz aller Motivation der Formaufbau für Peking im Vordergrund: "Denn ganz der Alte bin ich noch nicht."

Frickenhausen ist klarer Außenseiter

Das Team ist gespickt mit Weltklassespielern und den Stars des deutschen Tischtennis. Boll, Dimitrij Ovtcharov, Christian Süß, Petr Korbel und Jun Mizutani werden schwerlich zu bezwingen sein. "Unsere Chancen gegen Düsseldorf sind normalerweise sehr gering. Wir sind klarer Außenseiter, und alles andere als ein Sieg von Düsseldorf wäre eine Riesenüberraschung", meint Bastian Steger, Nationalspieler in Diensten des TTC.

Mit dem chinesischen Ex-Weltmeister Ma Wenge, Bojan Tokic und Patrick Baum will der Meister von 2006 und 2007 im vierten DM-Finale in Serie dagegenhalten. "Düsseldorf hat den Druck. Wir haben nichts zu verlieren und hoffen auf eine Sensation", sagt TTC-Manager Christoph Reuhl.

Für den TTC ist es wohl der letzte Auftritt unter dem bisherigen Namen. In der kommenden Saison will der Klub als TTC Müller Frickenhausen/Würzburg an den Start gehen.

© SID

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