Tischtennis EM
Gelungener Start für deutsche Tischtennis-Teams

Die deutschen Tischtennis-Mannschaften nehmen bei der EM in Belgrad die Medaillen schärfer ins Visier. Die Männer gewannen ihr Achtelfinale gegen Frankreich 3:0, die Frauen siegten gegen Serbien knapp mit 3:2.

Nach Auftaktsiegen haben die deutschen Tischtennis-Teams bei der EM in Belgrad weiterhin gute Chancen auf die Medaillenränge. Timo Boll und Co. bestätigten durch ein 3:0 im Achtelfinale gegen Ex-Titelträger Frankreich souverän ihre Favoritenrolle und spielen am Sonntagabend in der Runde der besten Acht gegen Weißrussland oder Belgien um Edelmetall.

Die gleiche Chance bietet sich den Frauen des Deutschen Tischtennis-Bundes (Dttb) nach einem unerwartet mühevollen 3:2 gegen die Gastgeber im zweiten Teil des deutsch-französischen Länderkampfes.

"Auch wenn der Erfolg des Männer-Teams sicher war, sind für uns die Siege das Wichtigste. Spielerische Glanzlichter sind nicht so bedeutsam, wenn im K.o.-System gleich nach dem ersten Tag die Medaillengewinner feststehen. Deswegen war auch bei den Frauen der Erfolg an sich und nicht das Wie für uns entscheidend", meinte Dttb-Sportdirektor und Chefbundestrainer Dirk Schimmelpfennig nach dem gelungenen Start seiner Mannschaften in die Titelkämpfe.

Der Weltranglistenvierte Boll (Gönnern) und seine Kollegen unterstrichen gegen Frankreich ihre Ambitionen auf den ersten Mannschafts-Titel in der 49-jährigen EM-Geschichte durch eine gute Gesamtleistung. Nach der Führung durch den erst 18 Jahre alten EM-Neuling Dimitrij Ovtcharov (Tündern) erhöhte Boll wie geplant auf 2:0, ehe Doppel-Vizeweltmeister Christian Süß (Düsseldorf) den siegbringenden Zähler holte.

Erleichterung bei Frauen

Bei den Frauen herrschte zuvor große Erleichterung nach dem Erfolg gegen Serbien. Die frühere Doppel-Europameisterin Elke Wosik (Busenbach) brachte das Team von Bundestrainer Jörg Bitzigeio durch gleich zwei Niederlagen gegen deutlich schwächerere Kontrahentinnen in Bedrängnis. Doch Wu Jiaduo (Kroppach) mit ihrem zweiten Erfolg beendete die Zitterpartie gegen die von rund 2000 Zuschauern in der 20 000 Besucher fassenden Belgrade Arena frenetisch angefeuerten Gastgeberinnen, Zwischenzeitlich hatte die ehemalige Europameisterin Struse (Kroppach) zum zwischenzeitlichen 2:1 gepunktet.

"Wir sind heilfroh, dass wir dieses keineswegs leichte Spiel nach Hause gebracht haben. Wu und Struse haben das getan, was man von ihnen erwarten konnte", resümierte Bitzigeio. Elke Wosik hatte keine Erklärung für ihre enttäuschende Vorstellung: "Ich habe mich irgendwie nicht wohlgefühlt in der Box. Mir fehlte jegliche Intuition."

© SID

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