Tischtennis
Europameister-Trio spielt um Weltrekord-Prämie

Nach der Absage von Titelverteidiger Timo Boll winken seinen Mannschaftskollegen beim European Supercup persönliche Prämienrekorde. Für den Turniersieg gibt es 50 000 Dollar.

Timo Bolls Kollegen aus der Mannschaft von Tischtennis-Europameister Deutschland winken beim European Supercup in Jekaterinenburg nach der Absage des EM-Rekordchampions und Titelverteidigers persönliche Prämienrekorde. Für den Weltranglistenzwölften Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg-Russland), den EM-Dritten Christian Süß und Vize-Europameister Patrick Baum (beide Düsseldorf) würde beim Einladungsturnier der acht erfolgreichsten Europäer des Jahres schon der Bonus von 15 000 Dollar (10 700 Euro) für Rang drei jeweils das höchste Einzel-Preisgeld der Karriere bedeuten.

Ovtcharov, der in Russland an Nummer zwei hinter Ex-Europameister Wladimir Samnsonow (Weißrussland) gesetzt ist und am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Magdeburg ein starkes Comeback nach seinem Doping-Freispruch gefeiert hatte, führt die interne Rangliste der höchsten Preisgelder des Trios mit 12 800 Dollar (9 100 Euro) für seinen Titelgewinn bei den diesjährigen Indian Open an. Süß ist bei seiner Supercup-Premiere an Nummer drei zwei Positionen vor seinem Vereinskollegen Baum eingestuft.

50 000 Dollar für den Sieger

Der Turniersieger in Jekaterinenburg erhält am Mittwoch 50 000 Dollar (35 800 Euro) Prämie. Der Bonus ist das höchste Sieger-Geld bei einem offiziell genehmigten Turnier weltweit. In den vergangenen drei Jahren bei den ersten Supercup-Auflagen hatte Boll jeweils den Titel gewonnen. Der Finalist darf sich immerhin noch mit der Hälfte trösten.

Für Platz vier zahlen die Organisatoren 10 000 Dollar (7 100 Euro), während die vier in der Vorrunde gescheiterten Spieler einen Scheck über jeweils 5 000 Dollar (3 550 Euro) erhalten. Neben den drei deutschen Europameistern und Samsonow schlagen in Russland der österreichische Ex-Weltmeister Werner Schlager, der Rumäne Adrian Crisan sowie die jenseits von Platz 100 der Weltrangliste notierten Lokalmatadoren Grigori Wlasow und Alexander Schibajew auf.

© SID

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