Tischtennis International
Chinesen jagen deutsche Tischtennis-Cracks

Christian Süß könnte Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll in die chinesische Super League folgen. Während Boll seinen zeitweisen Wechsel schon angekündigt hat, wägt der 20-jährige Süß noch die Argumente ab.

Vielleicht wird Timo Boll (Gönnern) nicht der einzige deutsche Tischtennis-Spieler sein, der im Sommer in Chinas Eliteliga die Schläger schwingt. Auch Christian Süß (Düsseldorf), Vizeweltmeister im Doppel, hat eigenen Angaben zufolge ein Angebot aus Chinas Super League für drei Spiele in der Sommerpause vorliegen. Der 20-Jährige will bis Mitte März entscheiden, ob er die Offerte über das knapp zweiwöchige Engagement annimmt.

"Ich finde das Angebot sehr reizvoll, weil es mir die Möglichkeit gibt, einige Spiele gegen die Chinesen zu bestreiten und daraus weiter zu lernen", erklärte der DM-Dritte in einer Kolumne auf seiner Homepage (www.christian-suess.de): "Ich muss noch mit meinen Trainern absprechen, wie die Einsätze in den allgemeinen Terminkalender passen könnten."

Der Weltranglistenzweite Boll, mit dem Süß im Mai 2005 bei der WM in Schanghai Zweiter im Doppel geworden war, hatte erst am vergangenen Wochenende sein erneutes Engagement im Reich der Mitte für den Sommer angekündigt. Der deutsche Meister absolviert jedoch zehn Spiele in der Weltmeister-Liga und verbringt dafür insgesamt rund sechs Wochen in China. Das Bundesliga-Reglement erlaubt den Profis der zehn Lizenzvereine Einsätze zwischen dem Ende einer Saison und ihrem ersten Match in der anschließenden Spielzeit.

© SID

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