Tischtennis International
Ittf strebt keinen Einspruch gegen Ovtcharov an

Nach dem Doping-Freispruch für Tischtennis-Europameister Dimitri Ovtcharov verzichtet der Weltverband Ittf auf einen Einspruch. Dies gab der Verband auf der Internetseite bekannt.

Tischtennis-Europameister Dimitrij Ovtcharov (Hameln) muss nach seinem Doping-Freispruch keinen Einspruch des Weltverbandes Ittf fürchten. "Die vorgeschriebenen Untersuchungen und Maßnahmen sind durchgeführt und Anhörungen abgehalten worden. Alles ist entsprechend den Regeln der deutschen Anti-Doping-Agentur erfolgt und hat dazu geführt, dass Ovtcharovs Suspendierung aufgehoben werden musste. Die Ittf wird die Entscheidung des Deutschen Tischtennis-Bundes deswegen nicht anfechten", erklärte Ittf-Präsident Adham Sharara auf der Homepage seines Verbandes.

Nach dem Einspruchs-Verzicht haben als letzte Instanzen nur noch die Nada und die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada die Möglichkeit zu einem Protest gegen den Freispruch für den Weltranglistenzwölften.

Ovtcharov war am vergangenen Freitag vom Deutschen Tischtennis-Bund (Dttb) vom Vorwurf des Dopings mit Clenbuterol freigesprochen worden. Der einstimmige Beschluss des Dttb-Präsidiums bedeutete für den deutschen Sport den erstmaligen Verzicht auf die Einleitung eines Verfahrens gegen einen Athleten, obwohl A- und B-Probe ein positives Ergebnis aufgewiesen hatten.

Ovtcharov, der den Clenbuterol-Befund mit den Verzehr kontaminierten Fleisches während eines China-Aufenthaltes im vergangenen August erklärt hatte, konnte mittels mehrerer Untersuchungen durch renommierte Wissenschaftler Zweifel an seiner Unschuld ausräumen

© SID

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