Tischtennis International
Ma Lin tritt Bolls Nachfolge in Paris an

Der neue Tischtennis-Weltcupsieger kommt aus China und heißt Ma Lin. Der Doppel-Olympiasieger schlug im Finale Landsmann Wang Hao mit 4:3. Titelverteidiger Timo Boll war schon frühzeitig ausgeschieden.

China ist im Tischtennis das Maß aller Dinge, deshalb ist es auch nicht verwunderlich das Timo Bolls Nachfolger und neuer Weltcupsieger Ma Lin (China) heißt. Im chinesischen Finalduell besiegte der Doppel-Olympiasieger und Rekord-Titelträger in Paris den Olympia-Zweiten Wang Hao mit 4:3. Damit trat Lin das Erbe des Hessen an, der schon in der Vorrunde des wichtigsten Turniers nach Olympia und WM gescheitert war. Für seinen insgesamt vierten Weltcup-Erfolg kassierte der Weltranglistendritte 44 000 Dollar.

"Die Chinesen sind einfach die führende Nation im Tischtennis. Da ist es auch beinahe der Normalfall, dass einer von ihnen bei einem solch wichtigen Turnier ganz oben steht", kommentierte Boll Mas Triumph.

Boll frühzeitig rausgekegelt

Der deutsche Weltranglistenzweite selbst hatte sich am Samstag nach seinem schon zuvor feststehenden K.o. durch ein standesgemäßes 4:0 gegen den 152 Plätze tiefer geführten Afrika-Champion Lashin El-Sayed (Ägypten) aus Paris verabschiedet und dabei insgesamt nur acht Punkte abgegeben.

Als Trostpflaster auch für die entgangene Chance zur Rückkehr auf Platz eins der Computer-Wertung blieben dem 25-Jährigen, der als erster Titelverteidiger beim Weltcup seit dem Chinesen Kong Linghui schon nach den Gruppenspielen ausschied, 3 500 Dollar Preisgeld.

© SID

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