Tischtennis National
Boll zieht in Bayreuth ins Achtelfinale ein

Bei den German Open in Bayreuth hat der Tischtennis-Weltranglistendritte Timo Boll (Gönnern) das Achtelfinale erreicht. In seinem Zweitrundenmatch schlug Boll den für Bulgarien spielenden Chinesen Feng Zhe 4:2.

Der Tischtennis-Weltranglistendritte Timo Boll (Gönnern) hat sich bei den German Open in Bayreuth keine Blöße gegeben und steht nach zwei Siegen im Achtelfinale. Der topgesetzte Weltranglistendritte wendete allerdings bei seinem Achtelfinal-Einzug zwei Wochen nach seiner misslungenen Titelverteidigung beim Weltcup mit 4:2 gegen den für Bulgarien spielenden Chinesen Feng Zhe den nach einem 0:2-Rückstand drohenden Zweitrunden-K.o. nur mit einer Energieleistung ab und ersparte Fans und Organisatoren damit lange Gesichter.

"Beim 0:2 habe ich den Kopf etwas hängen lassen. Doch die Zuschauer haben mich gepusht, und ich habe versucht, weiter ruhig zu bleiben. Vielleicht war Feng Zhe geknickt, weil er den 2:0-Vorsprung verspielt hat. Das war ein mentaler Vorteil für mich, aber es war auch gut, dass ich gleich richtig gefordert worden bin´, meinte Boll zum spannenden Partie mit dem Fuldaer Bundesliga-Legionär.

Neben Boll, der zum Auftakt gegen den Hongkong-Chinesen Jiang Tianyi 4:1 gewonnen hatte und am Samstag auf Japans Abwehrstrategen Koji Matsushita trifft, stehen auch der frühere EM-Zweite Torben Wosik (Reutlingen/Angers) sowie Jugend-Weltmeister Patrick Baum (Frickenhausen) in der Runde der besten 16. Sogar mit einem Quartett sind die Gastgeber bei den Damen überraschend stark im Achtelfinale vertreten. In Abwesenheit der gesundhetilich angeschlagenen Rekordmeisterin Nicole Struse (Kroppach) erreichten das Busenbacher Trio Elke Wosik, Kristin Silbereisen und Laura Stumper sowie die Berliner Ex-Nationalspielerin Tanja Hain-Hofmann den dritten Durchgang.

Deutsches Herren-Trio gescheitert

Trotz der erfreulich hohen Achtelfinal-Quoten fiel die Bilanz der Bundestrainer nicht durchweg positiv aus. Durch Erstrunden-Niederlagen enttäuschten insbesondere die Nationalspieler Bastian Steger (Frickenhausen), Christian Süß (Düsseldorf) und Zoltan Fejer-Konnerth (Grenzau), der 2006 in Magdeburg noch im Halbfinale gestanden hatte, sowie Struses Klubkollegin Wu Jiaduo. Der leicht verletzt in die 100. 000-Dollar-Veranstaltung gegangenen Rekordnationalspieler Jörg Roßkopf (Gönnern) kam immerhin in die zweite Runde.

Allerdings mussten auch schon ausländische Titelanwärter ihre Hoffnungen begraben. Als prominentester Spieler scheiterte selbst Ex-Weltmeister Werner Schlager (Österreich) gleich in Runde eins.

© SID

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