Tischtennis National
Dttb wirft Müller aus dem Ligaausschuss

Frank Müller gehört nicht mehr zum Dttb-Ligaausschuss. Der Manager des Tischtennisklubs Müller Würzburg wurde bis auf weiteres seines Amtes als Beisitzer enthoben.

Seine Protestaktion gegen umstrittene Schiedsrichterentscheidungen kommt Frank Müller teuer zu stehen. Der Deutsche Tischtennis-Bund (Dttb) hat den Manager des Bundesligisten Müller Würzburg wegen der Vorfälle beim Punktspiel am 13. Januar bei Borussia Düsseldorf bis zur ordentlichen Bundeshauptversammlung im Juni 2009 seines Amtes als Beisitzer des Dttb-Ligaausschusses enthoben. Das entschied das Dttb-Präsidium einstimmig.

Müller Würzburg hatte in der Partie in Düsseldorf, die 6:0 für die Borussia endete, in den Einzeln vier Kreisligaspieler gegen Timo Boll und Co. eingesetzt. Laut eigener Presseerklärung sollte dies ein Protest gegen angeblich falsche Schiedsrichter-Entscheidungen im letztjährigen Ettu-Cup-Finale zwischen beiden Vereinen sein. Die Ersatzleute gewannen keinen einzigen Satz.

Tatbestände der Beleidigung und Verleumdung

"Das Verhalten Müllers war grob imageschädigend für den Tischtennissport. Das Vorgehen war gegen das Fairplay gerichtet und hat dem Sport immens geschadet", erklärte Dttb-Präsident Thomas Weikert in seiner Begründung.

Müller habe zudem Borussia Düsseldorf und die beteiligten Schiedsrichter in beleidigender Weise angegriffen. Damit seien nach Ansicht des Dttb-Präsidiums die Tatbestände der Beleidigung und Verleumdung erfüllt. Gegen die Präsidiumsentscheidung hat Frank Müller innerhalb einer Woche das Recht zur Beschwerde beim Dttb-Bundesgericht.

© SID

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