Tischtennis National
Grenzau feiert den vierten Pokalsieg

Zum vierten Mal hat der TTC Grenzau den deutschen Tischtennis-Pokal gewonnen. Die Westerwälder siegten bei der Endrunde in Jülich im Finale gegen Ex-Champion Müller Würzburg 3:0.

Nach dem Viertelfinal-K.o. von Ex-Weltcupsieger Timo Boll mit Champions-League-Sieger TTV Gönnern war der Weg für den TTC Grenzau zum vierten Sieg im deutschen Tischtennis-Pokal frei. Die Westerwälder siegten bei der Endrunde in Jülich im Finale gegen Ex-Champion Müller Würzburg 3:0 und traten damit die Nachfolge des TTC Frickenhausen an.

Auf dem Weg zu seinem ersten Titelgewinn seit der Meisterschaft 2002 hatte Grenzau im Halbfinale Bundesliga-Tabellenführer und Rekordpokalsieger Borussia Düsseldorf sowie zuvor in der Runde der besten Acht auch Gönnern mit 3:2 ausgeschaltet. Ex-Meister Würzburg war durch ein 3:2 gegen Vorjahresfinalist TTF Ochsenhausen sowie ein 3:0 im Halbfinale gegen Frickenhausen ins Endspiel eingezogen.

Auch Boll kann Gönnern-Pleite nicht verhindern

Grenzau hatte sich zum Endrunden-Auftakt gegen Gönnern auch nicht von Bolls überraschendem Einsatz vom Erfolgsweg abbringen lassen. Der Weltranglistendritte war kurzfristig aufgrund der Erkrankung des Serben Slobodan Grujic eingesprungen, nachdem Gönnern wegen seiner geringen Erfolgsaussichten durch den Ausfall des verletzten Rekordnationalspielers Jörg Roßkopf ursprünglich einen Verzicht auf seinen Star angekündigt hatte. Bolls Siege in seinen zwei Einzeln waren für den Champions-League-Sieger der beiden vergangenen Spielzeiten allerdings zu wenig für den Einzug ins Halbfinale.

© SID

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