Tischtennis Olympia
Letzter Olympia-Härtetest für Tischtennis-Herren

Beim Länderkampf in Hamm testet die deutsche Tischtennis-Mannschaft heute gegen Schweden. "Wir wollen uns noch einmal Selbstvertrauen für Peking holen," so Bundestrainer Prause.

Mit müden Beinen geht Tischtennis-Europameister Deutschland am heutigen Sonntag in den letzten Härtetest vor den Olympischen Spielen in Peking gegen Schweden. Nach mehreren Wochen Konditionstraining stehen Timo erst seit einigen Tagen wieder öfter mit dem Schläger am Tisch. Gegen den EM-Champion von 2002 zählt zwei Wochen vor Beginn der Sommerspiele beim Länderkampf in Hamm dennoch nur der Sieg.

"Das ist die letzte Leistungsprüfung für unsere Mannschaft. Wir wollen uns noch einmal Selbstvertrauen für Peking holen", sagte Bundestrainer Richard Prause. Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig unterstrich die Bedeutung der Partie, bei der nach einer intensiven Trainingsphase spielerische und taktische Möglichkeiten für Olympia getestet werden sollen.

Deutschland startet in der wohl ausverkauften Arena der Zentralhallen von Hamm mit seinem Düsseldorfer Olympia-Trio Boll, Doppel-Europameister Christian Süß und dem EM-Dritten Dimitrij Ovtcharov. Auch die Skandinavier schicken in dem früheren Weltmeister Jörgen Persson, Jens Lunquist und Pär Gerell ihr stärkstes Aufgebot nach Westfalen.

Noch eine Rechnung offen

Es ist der 65. Vergleich mit Schweden, wobei der viermalige Mannschafts-Weltmeister 52-mal als Sieger den Tisch verließ. Die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (Dttb) hat mit den Schweden noch eine Rechnung offen. Gegen das Drei-Kronen-Team setzte es vor zwölf Jahren letztmals die Höchststrafe. Ohne Satzgewinn gingen Jörg Roßkopf und Co. damals ebenfalls in Hamm 0:4 unter.

Dieses Mal wird nach dem neuen olympischen System gespielt, das mit der Premiere des Teamwettbewerbs in Peking die internationale Feuertaufe erlebt. Die Mannschaftskonkurrenz ersetzt den bisher ausgespielten Doppel-Wettbewerb. Sobald eine Mannschaft drei Matches gewonnen hat, ist die Begegnung entschieden.

Nach dem olympischen System werden zunächst zwei Einzel, dann das Doppel und gegebenenfalls noch zwei weitere Einzel gespielt. Jeder Spieler kommt maximal zweimal zum Einsatz.

© SID

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