Tischtennis Paralympics
Ittf sorgt für Novum bei den Paralympics 2012

Als erste internationale Fachvereinigung ermöglicht der Tischtennis-Weltverband intellektuell beeinträchtigten Tischtennisspielern die Teilnahme an den Paralympics 2012 in London.

Intellektuell beeinträchtigte Tischtennisspieler dürfen bei den Paralympics 2012 in London starten. Der Tischtennis-Weltverband Ittf hat als erste internationale Fachvereinigung eine Klasseneinteilung ausgearbeitet, die die Teilnahme dieser Sportler ermöglicht. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte im November 2009 grundsätzlich die Freigabe erteilt, den Fachverbänden aber die für ihre Sportart notwendige Klasseneinteilung überlassen.

Die Ittf hatte daraufhin mit dem Internationalen Verband für Personen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung und der Universität im belgischen Leuven ein solches System ausgearbeitet. Details wurden noch nicht bekannt gegeben. Nach den Paralympics 2000 in Sydney waren Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung von den Spielen ausgeschlossen worden, nachdem Spanien unter Vortäuschung von geistigen Behinderungen einiger Spieler die Goldmedaille im Basketball gewonnen hatte.

"Wir sind stolz, dass wir als erster internationaler Fachverband Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung in unserer Familie für 2012 begrüßen dürfen", sagte Ittf-Präsident Adham Sharara: "Wir haben versprochen, dass wir bis Ende September eine Lösung finden werden, und dieses Versprechen haben wir gehalten."

© SID

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