Tischtennis Turnier: Deutsche in Katar Europas beste Spieler

Tischtennis Turnier
Deutsche in Katar Europas beste Spieler

Bei den Qatar Open hatten die Deutschen gegen die Asiaten keine Chance, waren aber dank der Bronzemedaille für Timo Boll und Silber für das Doppel Christian Süß/Jörg Roßkopf die erfolgreichste Nation Europas.

Die Vorherrschaft der Asiaten im Tischtennis ist nicht zu durchbrechen, doch in Europa bleiben die deutschen Spieler weiter die Nummer eins. Mit Bronze für Timo Boll (Gönnern) und Silber für das Doppel Christian Süß/Jörg Roßkopf (Düsseldorf/Gönnern) haben die deutschen Tischtennis-Asse bei den hochkarätig besetzten Qatar Open in Doha die beste Bilanz aller europäischen Nationen erzielt.

Der Weltranglistenvierte Boll musste sich im Halbfinale des mit 200 000 Dollar höchstdotierten Turniers der regulären Pro-Tour-Serie gegen den chinesischen Weltcupsieger Ma Lin deutlich mit 0:4 geschlagen geben, während die neu formierte Kombination Süß/Roßkopf den Titel im Endspiel gegen die Sükoreaner Lee Jung-Woo/Cho Eon-Rae durch ein 3:4 nur knapp verpassten.

Bei den Damen war Ex-Doppeleuropameisterin Elke Wosik (Busenbach) als beste Deutsche am Freitag im Achtelfinale ausgeschieden. Die Einzel-Titel machten die Stars aus Chinas Weltmeister-Mannschaften unter sich aus. Aus Europa standen am Samstag außer Boll und Süß/Roßkopf lediglich das polnisch-kroatische Duo Lucjan Blaszczyk/Tan Ruiwu sowie das italienische Damen-Doppel Nikoleta Stefanova/Wenling Tan-Monfardini auf dem Podest.

Süß und Roßkopf testen weiter für Olympia 2008

Boll, 2005 mit Süß Vizeweltmeister im Doppel, war in Doha nur im Einzel angetreten. Süß absolvierte mit Roßkopf einen weiteren Test mit Blick auf die Olympia-Premiere des Mannschafts-Wettbewerbes 2008 in Peking, in dem Boll im Fall von zwei Einzel-Einsätzen im Doppel nicht spielen dürfte. Bei der bevorstehenden EM in Belgrad (25. März bis 1. April) sowie bei der anschließenden WM in Zagreb (21. bis 27. Mai) soll das deutsche Spitzen-Doppel Boll/Süß laut den Plänen von Bundestrainer Richard Prause allerdings wieder gemeinsam auf Medaillenjagd gehen.

© SID

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