Tischtennis WM
Dttb-Männer gewinnen und stehen im Achtelfinale

Die Dttb-Männer habe bei der Mannschafts-WM in China durch einen 3:1-Sieg gegen Frankreich vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Die Frauen verloren gegen Mitfavorit Hongkong 0:3.

Die Mannschafts-WM im chinesischen Guangzhou könnte für die deutschen Tischtennis-Männer nicht besser laufen. Nach vier Siegen in Folge hat sich das Team von Bundestrainer Richard Prause vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Mit 3:1 gewannen die Männer souverän gegen Frankreich und spielen damit am Mittwoch gegen die ebenfalls ungeschlagenen Japaner um den Gruppensieg und damit um den direkten Einzug ins Viertelfinale.

Für die Dttb-Damen hingegen war Mitfavorit Hongkong eine Nummer zu groß. Mit einem 0:3 unterlag das Team um Wu Jiaduo (Kroppach) deutlich und hat somit vor dem letzten Vorrundenspiel am Mittwoch keine Chance mehr auf den Sieg in Gruppe C und den damit verbundenen direkten Einzug ins Viertelfinale. Allerdings hatten sich die Dttb-Frauen mit drei Siegen in den vorangegangenen Partien bereits am Montag für das Achtelfinale qualifiziert.

"Wir hatten das vor der WM zwar zu hoffen gewagt, aber nicht erwarten dürfen. Die Erfolge geben uns Selbstvertrauen für unsere weiteren Aufgaben. Auch, dass wir enge Matches und mental schwierige Situationen gemeistert haben", sagte Bundestrainer Prause nach dem dritten Sieg im mit 8 000 Zuschauern erstmals gut gefüllten Guangzhou Gymnasium.

Dimitrij Ovtcharov als Punktegarant

Jungstar Dimitrij Ovtcharov erwies sich mit Siegen gegen Abdel-Kader Salifou (3:0) und Damien Eloi (3:2) erneut als Punktegarant für die Dttb-Auswahl. Den dritten Zähler holte Bastian Steger (Frickenhausen) durch seinen ersten Sieg im Turnier gegen Emmanuel Lebesson (3:0). Ovtcharovs Vereinskollege Christian Süß hatte zuvor gegen Eloi (1:3) verloren.

Biztigeio: "Das hat für uns keine große Tragik"

"Das Spiel zeigt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Es ist uns leider nicht gelungen, sie noch ein bisschen mehr zu ärgern. Das hat für uns keine große Tragik", meinte Frauen-Trainer Jörg Bitzigeio.

Lediglich Deutschlands Nummer eins Wu Jiaduo hatte gegen die Nummern sieben, zehn und elf der Weltrangliste eine Chance. Doch die 30-Jährige aus Kroppach zog gegen Tie Yana im entscheidenden fünften Satz mit 6:11 den Kürzeren und verlor 2:3. Ihre Gegnerin habe im Finaldurchgang den Spielrhythmus verändert und sie damit überrascht, erklärte Wu nach der Niederlage. Sie sei dennoch zufrieden, habe sie doch den letzten Vergleich mit Tie im Dezember noch 0:3 verloren.

Elke Wosik (Busenbach) konnte dem hohen Tempo von Hongkongs Nummer eins Jiang Huajun einfach nicht standhalten und ging gegen die Weltranglisten-Siebte mit 0:3 unter. Die Ex-Europameisterin konnte am Ende nur ihren Respekt zollen: "Sie hat unglaublich locker gespielt." Schließlich unterlag Zhenqi Barthel (Holsterhausen) Lin Ling 1:3, womit Platz eins in der Gruppe C endgültig weg war.

"Wir hatten heute unsere erste Chance auf den Einzug ins Viertelfinale und bekommen im Achtelfinale die zweite, die wir dann nutzen müssen", sagte Bitzigeio. Am Mittwochmorgen treffen die Dttb-Frauen auf die noch sieglosen Spanierinnen, am Mittag steht das Achtelfinale auf dem Programm. Als sicherer Gruppenzweiter wird Deutschland ein Drittplatzierter zugelost.

© SID

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