Titelverteidiger Toms einen Schlag zurück
Leonard zittert sich zum Sieg

Der ehemalige British-Open-Gewinner hatte bei der St. Jude Classic in Memphis/Tennessee drei Tage lang souverän das Verfolgerfeld dominiert. Doch in der Abschlussrunde zeigte er Nerven.

HB MEMPHIS/TENNESSEE. In Abwesenheit der Top Ten der Golf- Weltrangliste hat der ehemalige British-Open-Gewinner Justin Leonard bei der St. Jude Classic in Memphis/Tennessee seinen zehnten Sieg auf der US-PGA-Tour gefeiert. Mit 266 Schlägen (62+65+66+73) auf dem Par 70-Kurs in Southwind setzte sich der US-Profi zwei Woche vor seinem 33. Geburtstag erst am letzten Loch mit einem Bogey gegen das Par von Titelverteidiger David Toms (267-68+71+65+63) zu dessen 63er-Schlussrunde durch.

Für seinen zweiten Saisonsieg nach dem Erfolg im Januar bei der Bob Hope Classic kassierte der Texaner 882 000 Dollar aus der Gesamtdotierung von 4,9 Mill. Dollar. Damit ist Leonard nach den in Memphis pausierenden Tiger Woods (USA), Vijay Singh (Fidschi), Phil Mickelson (USA) und Kenny Perry (USA) der fünfte Profi auf der US-Tour in diesem Jahr, der mindestens schon zwei Titel errungen hat. Toms kletterte nach der Aufholjagd in der Weltrangliste auf Platz zehn. Bernhard Langer und Alexander Cejka starten erst wieder am Donnerstag beim "The Memorial Tournament" in Columbus/Ohio.

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"Es war gut, dass ich mit einem Polster von acht Schlägen auf meine hartnäckigsten Verfolger auf die letzte Runde gegangen bin", meinte Leonard, der nach seinem Sieges-Put zum Bogey aus lauter Dankbarkeit auf die Knie sank. Drei Tage hatte der Ryder-Cup-Spieler souverän das Verfolgerfeld dominiert und dabei auf Toms sogar elf Schläge Vorsprung gehabt. Doch als Leichtgewicht Toms, der auch 2003 das Turnier gewonnen hatte, Schlag um Schlag aufholte, begann für den Spitzenreiter das große Zittern. Ein Eagle am 16. und ein Birdie am 17. von Toms setzten Leonard unter Hochdruck, ehe der Ball zum Sieg in das mit knapp elf Zentimeter Durchmesser kleine Loch rollte.

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