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Tommy Haas gibt in Wimbledon verletzt auf

Tommy Haas musste bei den 119. All England Championships wegen einer Sprunggelenksverletzung bereits in Runde eins gegen den Serben Janko Tipsarevic aufgeben. Auch Tomas Behrend hatte keine Chance aufs Weiterkommen.

Tommy Haas hat sich bei den 119. All England Championships in Wimbledon mit einer Sprunggelenksverletzung in der ersten Runde verabschiedet. Der gebürtige Hamburger gab gegen den Serben Janko Tipsarevic beim Stand von 2:6 und 1:2 auf.

Haas war bereits beim Einspielen auf Platz drei nach einem Aufschlag mit seinem rechten Fuß auf einen herumliegenden Ball getreten und knickte um. Der Knöchel schwoll binnen Minuten fast auf Tennisball-Größe an. Haas ließ sich noch von einem Physiotherapeuten behandeln und tapen, nahm eine Schmerztablette ein und begann anschließend noch das Match. Doch bereits sein erstes Aufschlagspiel gab er deutlich in seiner Bewegungsfähigkeit behindert ab und gab die Partie angesichts der Aussichtslosigkeit schließlich auf.

Mit dem Pech für Haas war das Elend der deutschen Profis am zweiten Turniertag allerdings noch nicht zu Ende. Auf dem gleichen Platz drei kassierte anschließend Rainer Schüttler mit 3:6, 3:6, 4:6 gegen den Weißrussen Max Mirnyi seine zehnte Erstrunden-Pleite in der laufenden Saison.

Behrend von Coria vom Platz gefegt

Auch Tomas Behrend war bei seinem Auftritt in Wimbledon völlig chancenlos. Der 30-Jährige aus Alsdorf verlor in einem Duell zweier Sandplatzspezialisten gegen den Argentinier Guillermo Coria 1:6, 2:6, 2:6. Behrend blieb damit auch bei seinem zweiten Match in Wimbledon nach 2003 sieglos und wartet weiter auf seinen ersten Erfolg überhaupt auf Gras. Insgesamt konnte der Weltranglisten-84. bei Grand-Slam-Turnieren erst zwei Spiele von zwölf Matches für sich entscheiden.

Popp eine Runde weiter

So feierte von den deutschen Spielern allein Alexander Popp ein Erfolgserlebnis. Der lange Mannheimer setzte sich souverän mit 6:2, 6:3, 2:6, 6:4 gegen den Franzosen Jerome Haehnel durch und trifft nun auf den Australier Wayne Arthurs. Der 28-Jährige kann damit seine Erfolgsserie bei seinem Lieblingsturnier fortsetzen, wo er bei drei Teilnahmen zweimal im Viertelfinale und einmal im Achtelfinale stand.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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