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Tommy Haas zum Auftakt gegen Berdych

Das Daviscup-Play-off-Duell in Liberec zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland wird am Freitag ab 12.30 Uhr mit dem Aufeinandertreffen von Tommy Haas und Tomas Berdych eröffnet.

Mit der Partie von Tommy Haas gegen Tomas Berdych wird am Freitag (ab 12.30 Uhr) das Daviscup-Play-off-Duell zwischen Gastgeber Tschechische Republik und der Auswahl des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) in Liberec eingeläutet. Nicolas Kiefer (Hannover) trifft im anschließenden zweiten Einzel auf Tomas Zib. Das Doppel am Samstag (ab etwa 14 Uhr) bestreiten Haas und Alexander Waske (Frankfurt) gegen Frantisek Cermak und Leos Friedl.

Schlusseinzel wieder mit Haas

Am Sonntag beginnt Kiefer dann um 12.30 Uhr gegen Berdych, im Schlusseinzel stehen sich Haas und Zib gegenüber. Tschechien muss ohne seine aktuelle Nummer eins, Jiri Novak antreten, der wegen einer Achillessehnenverletzung ebenso pausiert wie sein Kollege Radek Stepanek.

"Es ist immer gut, wenn man genau weiß, wann man auf den Platz geht." Wie immer spricht Tommy Haas schnell und monoton, seine kantigen Gesichtszüge und der entschlossene Blick passen zu dem, was er sagt und wie er es sagt: "Wir wollen und müssen hier und jetzt zurück in die Weltgruppe, so viel Zeit haben wir nicht mehr."

Ein paar Meter weiter sitzt Nicolas Kiefer, er ist die neue Nummer eins in der deutschen Mannschaft und spielt am Freitag das zweite Einzel gegen Tomas Zib, der für den verletzten Jiri Novak ins tschechische Team rückte. Anders als Haas gefällt es Kiefer sichtlich, mit Fragen bombardiert zu werden, er redet ähnlich schnell wie der Kollege und ist genauso entschlossen, das deutsche Tennis wieder dahinzuführen, wo es seiner Meinung nach hingehört: "Wir müssen endlich ausbügeln, was wir in den letzten zwei Jahren gemacht haben. Da dürfen wir auch gar nicht viel rumdiskutieren."

Kühnen: "Endlich mal mit der besten Mannschaft"

Exakt ein Jahr nach der Niederlage gegen die Slowakei in Bratislava versucht die deutsche Mannschaft erneut, die Niederungen der Zweitklassigkeit zu verlassen, in die sie im September 2003 durch die Pleite gegen Weißrussland in Sundern abgerutscht war. Teamchef Patrik Kühnen sieht in Liberec eine ähnliche Situation wie in Bratislava, allerdings mit einem großen Unterschied: "Hier ist endlich mal unsere beste Mannschaft am Start." In Bratislava fehlten der verletzte Nicolas Kiefer und der an einer Bronchitis erkrankte Rainer Schüttler, der in Liberec zum Team gehört, allerdings nach derzeitigem Stand nicht für einen Einsatz vorgesehen ist.

© SID

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