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Tour de France führt heute in die Alpen

Bei der Tour de France führt der Weg das Fahrerfeld heute zum ersten Mal in die Alpen. Auf den insgesamt 181km bis nach Courchevel stehen dem Tour-Tross zwei harte Bergwertungen der ersten Kategorie bevor.

Nach der ersten Ruhepause am Montag steht bei der Tour de France heute die erste Fahrt in die Alpen auf dem Programm. Startpunkt ist das ehemalige Königreich Burgund. Nur zwei Bergwertungen, dafür aber die der ersten Kategorie, muss der Tour-Tross auf den 181km bis zur Gipfelankunft ins ehemalige Bauerndorf Courchevel bewältigen. Ursprünglich sollte Grenoble Startort der heutigen 192,5km langen Etappe sein. Auf Grund angekündigter Proteste ansässiger Bauern gegen das Verbot der Jagd auf Wölfe wurde der Startort jedoch kurzfristig von Grenoble nach Brignoud verlegt. Dadurch verkürzt sich die Strecke um 11,5km auf nunmehr 181 Kilometer.

6,3 Prozent Steigung

Als erste Bergwertung wartet der 20km lange Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von sechs Prozent zum 1968m hohen Cormet-de-Roselend. Im Finale geht es dann noch einmal 20km mit 6,3 Prozent Steigung hinauf nach Courchevel, wo der im Februar 2004 gestorbene Italiener Marco Pantani vor fünf Jahren seine letzte Tour-Etappe unweit der olympischen Skisprungschanzen von 1992 gewann.

Der mondäne Skiort im östlichen Teil der "Drei Täler" mit insgesamt 600km Skipisten ist zum dritten Mal Tour-Ort, erstmals machte die "Große Schleife" dort 1997 Station. Damals gewann Frankreichs Berg-König Richard Virenque mit großzügiger Zustimmung von Jan Ullrich im "St. Tropez der Berge", von wo aus der Rostocker seinem Tour-Triumph auf den Champs-Elysees nach Paris entgegenfuhr.

Im Startort Grenoble sollte die Tour zum 38. Mal gastieren. Nur Bordeaux (78), Pau (57), Luchon (49) und Metz (40) waren häufiger Gastgeber der Frankreich-Rundfahrt. Die Olympiastadt von 1968, benannt nach dem antiken Gratianopolis, ist Partnerstadt von Essen und Heimat vieler historischer Bauwerke aus zahlreichen Epochen seit der Gründung im 4. Jahrhundert.

© SID

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