Tour-Debütant heiß auf Etappensieg
Freie Fahrt für Sinkewitz

Jan Ullrich hat er schon geschlagen. Jetzt fährt Jungprofi Patrik Sinkewitz seine erste Tour de France und will dort für die ein oder andere Überraschung sorgen.

HB BERLIN. Sehnsucht Tour de France: Diesmal darf sich auch Patrik Sinkewitz der Herausforderung stellen. Im Vorjahr wartete das Talent aus Fulda als frisch gebackener Gewinner der Deutschland-Tour, auf der er Jan Ullrich am Berg locker bezwang, vergeblich auf den Tour-Zuschlag. Den hatte ihm sein belgisches Team Quick-Step angeblich aus besonderer Rücksicht 2004 noch verwehrt.

"Zusammen mit Michael Rogers habe ich eine freie Rolle im Team. Wir brauchen Tom Boonen bei den Sprints nicht zu unterstützen. Ich will in Paris ankommen und sagen können: Ich bin eine gute Tour gefahren. Auf ein, zwei Bergetappen will ich versuchen, einen Tagessieg herauszufahren", sagte Sinkewitz, der weiter auf einen Vertrag von T-Mobile wartet. "Eigentlich wollte ich wechseln, aber es kam noch zu keiner Einigung. Quick-Step hat mir mehr geboten, und wenn T-Mobile nicht reagiert, bleibe ich", meinte Sinkewitz, der von Ex-Profi Tony Rominger (Schweiz) gemanagt wird.

Zusammen mit seinem australischen Teamkollegen Rogers, der in der nächsten Saison für die Bonner fahren wird, inspizierte der bergfeste Sinkewitz die beiden ersten Alpen-Pässe der Tour in Courchevel und Briancon. "Eigentlich nicht so schlimm", befand der Tour-Novize, "jedenfalls kein Vergleich mit dem Anstieg nach Sölden auf über 2600 Meter bei der kommenden Deutschland-Tour im August."

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