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Tour-Direktor zieht positive Bilanz

Der Direktor der Tour de France zieht trotz der Überlegenheit von Lance Armstrong eine positive Bilanz für die diesjährige Frankreich-Rundfahrt. Jean-Marie Leblanc fand die Tour durchaus spannender als manche frühere.

Trotz des starken Auftritts von Lance Armstrong dieses Jahr hat Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc einen Tag vor dem Finale eine positive Bilanz für die 92. Tour de France gezogen. "Ich habe mich nicht einmal gelangweilt. Jeden Tag gab es Ausreißversuche. Dazu kamen sehenswerte Attacken von Alexander Winokurow, Ivan Basso und eben Jan Ullrich. Für meinen Geschmack war die Tour interessanter als manch eine in den Zeiten von Miguel Indurain, Bernard Hinault oder auch Eddy Merckx", sagte der im kommenden Jahr ausscheidende Tour-Chef.

Tour lockte viele Zuschauer

Ähnlich sieht es auch sein designierter Nachfolger Christian Prudhomme: "Wegen Armstrongs Überlegenheit war die Tour nicht ganz so aufregend. Aber es gab nicht weniger Fans an den Straßen und auch nicht weniger Zuschauer vor den Fernsehern. Im Gegenteil: Durch Armstrong hat die Tour auch außerhalb Frankreichs an Bedeutung gewonnen".

Für 2006 prophezeit der Franzose eine interessante Tour, weil Armstrong nicht mehr dabei sein wird: "Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen, und keiner weiß, wer es schreibt. Vielleicht erleben wir eine Übergangsphase oder den Beginn einer neuen Fahrergeneration mit dem Italiener Damiano Cunego und dem Spanier Alejandro Valverde. Aber vielleicht werden auch Armstrongs langjährige Rivalen von seinem Rückzug profitieren und das Kommando übernehmen", sagte Prudhomme.

© SID

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