Tour-Splitter zur 17. Etappe der Tour de France
Pyrenäen hinterlassen ihre Spuren

Die Formkurve von Jan Ullrich zeigt nach den schweren Kletterpartien in den Bergen langsam wieder nach oben. Unterdessen wird Phonak-Manager John Lelangue beim Tour-Finale in Paris mit einer Glatze einlaufen.

Nach den schweren Kletterpartien in den Bergen findet Jan Ullrich allmählich zu alter Form zurück. Dass sich der Körper des Rostockers regeneriert, bestätigte seine Physiotherapeutin Birgit Krohme: "Man spürt den Unterschied nach einer Berg- oder Flachetappe an den Muskeln. Jetzt sind sie schon wieder lockerer."

Ausfälle in der Begleitmannschaft des T-Mobile-Teams werden während der Tour spielend überbrückt. Weil der Belgier Bert Tolhoek wegen eines Magen-Darm-Virus als etatmäßiger Fahrer des Mannschafts-Busses ausfiel, musste Betreuer Perry Moermann den Job zwischenzeitlich übernehmen. Der ist sonst mit dem Material-LKW unterwegs. Für solcherlei Logistik-Probleme ist der Belgier Frederik Pollentier verantwortlich, der zum 3. Mal Tour-Organisationschef des Bonner Rennstalls ist.

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Die Strapazen von der letzten Pyrenäen-Etappe hatten auch bei den deutschen Fahrern Spuren hinterlassen. Daniel Becke trat mit einer Ellbogenverletzung zur 17. Etappe an, Jörg Jaksche klagte über eine Entzündung, und Stephan Schreck brummte nach seinem Sturz ebenso der Kopf wie Matthias Kessler, dessen T-Mobile-Kollege Andreas Klöden wegen eines Handgelenkbruchs sogar aufgeben musste. Eine geschwollene Nase hatte der Russe Andrej Kaschetschkin, den ein Zuschauerschlag am Dienstag ins Gesicht getroffen hatte.

Auf ruhigere Zeiten bis zum Tour-Finale in Paris hofft T-Mobile-Arzt Stefan Voigt, der im Hochgebirge wegen Verschleisserscheinigen bei den Fahrern Hochbetrieb hatte. "Jetzt sind rund 100 000 Kalorien verbraucht, jeder Fahrer hat rund zwei Kilo Körpergewicht abgenommen, der Körperfettgehalt ist von acht auf sechs Prozent zurückgegangen", sagt der Mediznier.

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