Tour-Teilnehmer im Porträt
Boonen zu Beginn, Boonen zum Abschluss

Die Frage nach dem schnellsten Mann im Feld stellt sich nach der verletzungsbedingten Absage von Milrams Alessandro Petacchi kaum: In den Sprintentscheidungen geht kein Weg am belgischen Superstar Tom Boonen vorbei. Der Italiener Paolo Bettini, der zweite große Hoffnungsträger der Equipe Quick Step, verzichtete hingegen auf eine Tour-Teilnahme und will sich stattdessen auf die restlich ProTour-Saison konzentrieren. Er hätte wohl hingegen im Kampf um die Gesamtwertung fast schon traditionell wenig zu melden gehabt.

Die Marschroute ist also klar: Boonen soll in der ersten Tour-Woche alles in Grund und Boden sowie möglichst ins Gelbe oder Grüne Trikot fahren, zum Abschluss dann noch einmal für Etappensiege, am liebsten auf den Champs Elysees, sorgen. Schon im Vorjahr räumte der in Mol geborene Wahl-Monegasse nach Belieben ab: WM-Titel in Madrid, Flandern - Rundfahrt, Paris - Roubaix und zwei Etappensiege bei der Tour waren die Höhepunkte, die sich nach dem Jahreswechsel mit dem erneuten Sieg bei der 'Ronde van Vlaanderen' und drei Tagessiegen bei Paris - Nizza nahtlos fortsetzten.

Unterstützt werden soll Boonen im Flachland und beim Anziehen des Sprints von seinem Landsmann Wilfried Cretskens, den Niederländern Bram Tankink und Steven de Jongh sowie Jose Rujano aus Venezuela.

Abseits des Topstars hat das Team des belgischen Bodenbeläge-Herstellers noch weitere Fahrer, die durchaus überraschen können: Filippo Pozatto gewann 2004 eine Tour-Etappe, gleiches gelang Veteran Cedric Vasseur 1997. In den Bergen werden die Quick-Step-Mannen vielleicht nach Jahren der Bedeutungslosigkeit durch den Spanier Juan Manuel Garate ein Wörtchen mitreden können. Der 30-Jährige fuhr 2002 beim Giro d'Italia auf Platz vier und ist ein ausgesprochener Bergspezialist. Auf der Jagd nach einem Etappensieg könnte zudem auch der Italiener Matteo Tosatto überraschen.

Tour-Bilanz:


Teilnahmen: 3
Etappenerfolge: 0

© SID

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