Transatlantik-Rennen gestartet
3600 Seemeilen bis Hamburg

Bei der Neuauflage des Transatlantik-"Blue Race" scheint der Kieler Skipper Tilmar Hansen der Konkurrenz davon zu segeln. Auf der Strecke von Rhode Island nach Hamburg hat die "Outsider" des Deutschen augenblicklich die Nase vorn. Einzig die britische "Grey Goose" bleibt ihm auf den Fersen.

HAMBURG. ­Die Neuauflage des Transatlantik-Rennens von 2003 ist gestartet. Rund 200 Segler in 21 Yachten gingen beim "Blue Race" am Samstagabend (Ortszeit) auf die 3600 Seemeilen lange Strecke von Newport/Rhode Island nach Hamburg. Den besten Start erwischte die Hamburger Yacht "Varuna" von Jens Kellinghusen, doch es dauerte nicht lange, bis sich die "Outsider" von Tilmar Hansen (Kiel) bei kräftiger Brise um 15 bis 20 Knoten aus Südwest vom Feld absetzte. Zwischen dem 6. und dem 15. Juli werden die Teilnehmer in Hamburg erwartet.

Mehr als 60 Zuschauerboote begleiteten den Start. Während die irische "Chieftain" nach einem Frühstart noch einmal umkehren musste, hatte die Crew der "Maiden" um Skipper Hilmer Goedeking aus Mörfelden-Walldorf Pech, musste direkt nach dem Start mit Materialproblemen das Großsegel bergen und segelte dem Feld zunächst hinterher. Am Sonntagmorgen war es weiter die "Outsider", die sich an der Spitze ein Duell mit der britischen "Grey Goose" lieferte.

Im Blue Race 2007 gehen die größten und flottesten Yachten erst am 23. Juni an den Start, wenn auch vor Valencia der Startschuss zum 32. Match um den America's Cup zwischen Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer Team New Zealand fällt. Mit dem zweigeteilten Start wollen die Veranstalter vom Norddeutschen Regatta-Verein Hamburg und dem New York Yacht Club gewährleisten, dass alle Teilnehmer das Ziel innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens erreichen.

Beim Vorgänger des HSH Nordbank Blue Race, der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge, gingen vor vier Jahren insgesamt 63 Yachten ins Rennen. Damals mussten acht Teams aufgeben. Unfälle an Bord, eine Wal-Kollision und die allgegenwärtige Seekrankheit forderten ihren Tribut von den überwiegend mit engagierten Freizeitseglern besetzten Booten. Damals segelte die "UCA" von Klaus Murmann in 13 Tagen und sieben Stunden als schnellste Yacht über den Atlantik.

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