Trauer in München und Trier
Frankfurt zurück in der Bundesliga

Eintracht Frankfurt hat durch ein 3:0 gegen Wacker Burghausen den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Den Münchner "Löwen" ist dies hingegen nicht gelungen.

HB MÜNCHEN. Ein Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat Eintracht Frankfurt im Herzschlag- Finale um den Aufstieg durch einen 3:0-Sieg gegen Wacker Burghausen die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus perfekt gemacht. Mit dem Sieg verteidigten die Hessen am letzten Spieltag der 2. Bundesliga ihren dritten Aufstiegsplatz und begleiten nun den 1. FC Köln und den MSV Duisburg in die Eliteliga. Großer Verlierer des letzten Spieltags war 1860 München, das daheim gegen LR Ahlen 3:4 verlor und den Wiederaufstieg verpasste. Vierter Absteiger in die Regionalliga ist Eintracht Trier.

"Da kriegt man Gänsehaut", beschrieb Stürmer Du-Ri Cha bei "Premiere" seine Stimmungslage nach dem geglückten Aufstieg vor mit 42 772 Zuschauern ausverkauftem Haus. Früh stellten die Frankfurter die Weichen auf die Rückkehr ins Oberhaus: Benjamin Köhler erzielte (17.) die Führung. Doch fortan taten sich die Hessen schwer, erst Alexander Meier konnte in der 66. Minute den Nervenkrieg beenden und die Rückkehr von Aufstiegskönig Friedhelm Funkel besiegeln. Markus Beierle traf in der 90. Minute zum Endstand, dann endlich konnten Freudentränen und die obligatorischen Weißbierduschen in Strömen auf dem Weg zur großen Aufstiegsparty auf dem Frankfurt Römer fließen. "Ich fasse noch gar nicht, was hier abgeht", stammelte Meier, der vier der letzten sechs Eintracht-Tore erzielte.

"Wir müssen auf ein Wunder in Frankfurt hoffen", hatte Münchens Trainer Reiner Maurer im Vorfeld des Fernduells um den Aufstieg angesichts von einem Punkt Rückstand prophezeit. Für kurze Zeit sah es am Sonntag im Fernduell nach einem blauen Wunder aus, als Marcel Schäfer die "Löwen" in der 12. Minute in Front schoss. Doch innerhalb von nur 60 Sekunden mussten die Münchner einen Doppelschlag der Gäste hinnehmen: Zunächst traf Sladan Asanin per Kopf (24.), eine Minute später traf Babacar N'Diaye.

Das Wechselbad der Gefühle ging weiter: Remo Meyer glich aus, "Löwen"-Torwart Timo Ochs parierte einen Strafstoß von Stanko Svitlica. Die Ahlener ließen sich im Kampf gegen den Abstieg nicht entmutigen und gingen erneut durch Asanin (56.) in Führung. Jiayi Shao (68.) schaffte den Ausgleich, Christian Mikolajczak sicherte den Gästen aber den Klassenverbleib. Während die Ahlener am Ende jubelten, müssen die "Löwen" in der "Allianz Arena" ein weiteres Jahr Zweitklassigkeit erleben. "Gratulation an Frankfurt", sagte "Löwe" Paul Agostino. "Nächste Saison werden wir es machen."

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