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Traumstart für Aufsteiger Bremerhaven

Nach dem Auftaktsieg bei den Gießen 46ers hat Aufsteiger Eisbären Bremerhaven durch einen 79:66-Erfolg über ENBW Ludwigsburg einen Traumstart in die Saison der Basketball-Bundesliga gefeiert.

Verkehrte Welt in der Basketball-Bundesliga (BBL): Titelverteidiger GHP Bamberg mit Nationaltrainer Dirk Bauermann startete knapp drei Wochen nach dem Gewinn von EM-Silber durch die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit einer 75:80-Niederlage bei Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen in die Saison, Neuling Eisbären Bremerhaven mischt dagegen nach dem Auftaktsieg bei den Gießen 46ers und dem 79:66-Erfolg am Sonntag zu Hause gegen ENBW Ludwigsburg 79:66 ganz vorne mit.

Auch der siebenmalige Meister Alba Berlin und die Giants sind mit zwei Erfolgen in die Spielzeit 2005/2 006 gestartet. Die Albatrosse gewannen zu Hause gegen die Artland Dragons 89:80 und setzten sich 48 Stunden später auch bei den Walter Tigers Tübingen 79:76 durch, die Giants ließen ihrem Erfolg gegen Bamberg ein 82:81 bei den Artland Dragons in Quakenbrück folgen.

Zum ersten Saisonerfolg kamen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt. Der Ex-Meister gewann hauchdünn mit 77:76 gegen TBB Trier und machte damit die Auftaktniederlage gegen die Walter Tigers Tübingen (68:72) wett. Auch die Telekom Baskets Bonn verhinderten den kompletten Fehlstart und glichen ihr Punktekonto mit einem 93:86 über die hoch eingeschätzten EWE Baskets Oldenburg aus.

Traumstart lässt die Eisbären kalt

Ganz kühl kommentierte Eisbären-Coach Sarunas Sakalauskas den Erfolg seines Teams: "Wir müssen jetzt den Ball schön flach halten. Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt", meinte der Litauer, der mit seiner Mannschaft erst am Samstag um sechs Uhr aus Gießen an die Küste zurückgekehrt war und anschließend vor allem Regeneration verordnete. "Man kann diese Top-Leistungen nur bringen, wenn die Rahmenbedingungen professionell sind", meinte Sakalauskas. Bei der BBL-Heimpremiere verbuchte sein Team gegen Ludwigsburg trotz schlechten Starts und 14:27-Rückstandes nach dem ersten Viertel einen überlegenen Sieg.

Ganz ruhig blieb auch Meister-Trainer Dirk Bauermann trotz der Auftaktpleite. "Es reicht nicht aus, wenn man versucht, offensiv zu spielen", meinte der Erfolgscoach nach der Pleite seiner Bamberger Mannschaft am Freitag in Leverkusen, wo in Achim Kuczmann sein Nationalmannschafts-Assistenztrainer an der Seitenlinie steht. "Wenn wir halbwegs normal gereboundet hätten, hätten wir das Spiel mit 10, 15 Punkten Unterschied gewonnen." Am Montag gegen die BG Karlsruhe soll nun die Wiedergutmachung erfolgen.

Spieler-Entlassung bei Artland Dragons

Unterdessen hat die Liga schon ihre erste Spieler-Entlassung. Die Artland Dragons trennten sich mit sofortiger Wirkung von Spielmacher Michael Jordan. Hintergrund ist nach Vereinsangaben ein "unentschuldbarer und nicht nachvollziehbarer Zwischenfall nach dem Training am vergangenen Mittwoch". Genauere Informationen gab der Klub nicht: "Auf Michaels Wunsch werden wir über die Details Stillschweigen bewahren", erklärten Geschäftsführer Marko Beens und Trainer Chris Fleming unisono.

© SID

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