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Triathletin Dittmer verpasst Heimsieg in Hamburg

Triathletin Anja Dittmer (Neubrandenburg) kam beim Weltcup in Hamburg vor mehr als 100 000 begeisterten Zuschauern auf den sechsten Rang. Den Sieg sicherte sich unterdessen Samantha Warriner aus Neuseeland.

Beim Weltcup in Hamburg blieb Triathletin Anja Dittmer (Neubrandenburg) der ganz große Erfolg verwehrt. Vor mehr als 100 000 Zuschauern landete die Weltcup-Gesamtsiegerin des vergangenen Jahres über die Olympische Distanz als beste Deutsche auf dem sechsten Platz.

Dittmer hatte nach 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen in einer Gesamtzeit von 1:58:36 Minuten einen Rückstand von 57 Sekunden auf Siegerin Samantha Warriner (Neuseeland). Warriner setzte sich mit einem Vorsprung von 14 Sekunden vor der Spanierin Ana Burgos durch. Dritte wurde die Australierin Annabel Luxford (1:58:14). Kathrin Müller (Potsdam/2:00:41) wurde 16., Joelle Franzmann (Trier/2:01:05) belegte Rang 19.

"Wusste, dass es schwierig wird"

Dittmer freute über den sechsten Platz, denn dieses Ergebnis bedeutete für sie die Qualifikation für die Weltmeisterschaften am 11. September in Gamagori/Japan. "Ich war dieses Jahr noch nicht in der Form des Vorjahres, von daher wusste ich, dass es schwierig wird", sagte die Neubrandenburgerin, die das Rennen 2003 und 2004 gewonnen hatte.

Bundestrainer Louis Delahaye bewertete den Tag mit gemischten Gefühlen: "Anja Dittmer und Kathrin Müller haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Wirklich schade ist aber der Sturz von Joelle Franzmann. Für sie lief das Rennen eigentlich super, wenn sie mit Vorsprung vom Rad gekommen wäre, hätte sie sehr gute Chancen gehabt."

Die Männer tragen ihren Wettbewerb in Hamburg am Sonntag ab 13.55 Uhr aus.

© SID

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