sonstige Sportarten
Triathletin Mcmahon des Dopings überführt

Die Triathlon-Olympiasiegerin Brigitte Mcmahon ist des Epo-Missbrauchs überführt und für zwei Jahre gesperrt worden. Die bereits zurückgetretene Schweizerin beteuert, bei ihrem Olympiasieg nicht gedopt gewesen zu sein.

Fünf Jahre liegt der Olympiasieg in Sydney für die Triathletin Brigitte Mcmahon schon zurück. Nun wurde Mcmahon wegen Dopings von der Disziplinarkommission von Swiss Olympic für zwei Jahre gesperrt. Die Schweizerin hatte allerdings drei Tage nach ihrem Geständnis Anfang Juli den Rücktritt erklärt.

Mcmahon hatte wenige Stunden nach Bekanntwerden ihrer positiven Probe den Epo-Einsatz aus "therapeutischen Gründen in geringer Dosierung" zugegeben. Die dreifache Mutter hatte betont, erstmals in diesem Frühjahr Epo genommen zu haben. Bei ihrem Olympiasieg sei sie ungedopt gewesen.

Die positive Probe war Mcmahon am 6. Juni von der Schweizer Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) in ihrem Wohnort Baar entnommen worden. Da sich die Eidgenossin auch bei der Anhörung am Dienstag weigerte, den Epo-Lieferanten zu benennen, wurden ihr keine mildernden Umstände zugebillgt. Mcmahon muss zudem umgerechnet rund 1 400 Euro Verfahrens- und Analyse-Kosten tragen.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%