Triathlon Doping
Dopingsperre für Chinas Gold-Hoffnung Wang Hongni

Die chinesische Triathlon-Goldhoffnung Wang Hongni muss den Traum von olympischen Edelmetall jetzt schon begraben. Der Weltverband ITU hat die 24-Jährige wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt.

Rund zehn Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking muss der Gastgeber die erste Hoffnung auf eine Goldmedaille begraben. Top-Triathletin Wang Hongni ist vom Weltverband ITU wegen Dopings für zwei Jahre bis Oktober 2009 gesperrt worden. Die 24-Jährige war am 24. August bei einer Trainingskontrolle positiv getestet worden. Sowohl die A- als auch die B-Probe wiesen Spuren von Testosteron auf.

Chinas Verband spricht von Einzelfall

Der chinesische Verband spricht von einem Einzelfall. "Das ist ihre ganz persönliche Angelegenheit. Die Konsequenzen werden auch nur ihre Karriere betreffen", sagte Verbandschef Wang Jianguo. Die amtierende Asienmeisterin ist nach der Langstreckenläuferin und früheren Halbmarathon-Weltmeisterin Sun Yingjie der zweite prominente Dopingfall im chinesischen Sport seit Olympia 2004 in Athen.

China hat sich den Kampf gegen Doping vor den Olympischen Spielen 2008 auf die Fahnen geschrieben. Im vergangenen Jahr wurden im eigenen Land 9 424 Athleten getestet. In diesem Jahr sollen insgesamt 10 000 Tests durchgeführt werden.

© SID

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