Triathlon Ironman
Frodeno und Unger gelingt WM-Generalprobe

Zwei Monate vor der WM zeigen sich Deutschlands Triathleten in Medaillenform. Bei der EM in Kopenhagen überzeugten Jan Frodeno (Silber) und Daniel Unger (Bronze). Ricarda Lisk verpasste das Podest nur knapp.

Nach den Medaillengewinnen von Jan Frodeno (Silber) und Daniel Unger (Bronze) bei der Triathlon-EM in Kopenhagen kennt die Euphorie bei der Deutschen Triathlon Union (DTU) knapp zwei Monate vor der Weltmeisterschaft in Hamburg keine Grenzen mehr. Während Ricarda Lisk bei den Frauen als Fünfte Edelmetall verpasste, rundete Rebecca Robisch bei den Juniorinnen den Medaillenreigen mit Platz zwei ab.

"Ein Riesenkompliment an Jan und Daniel. Zwei Medaillen bei den Männern und eine im Nachwuchsbereich, das ist weit mehr als wir uns erhofft haben. Zudem haben auch unsere anderen Starter gute Leistungen gebracht", erklärte DTU-Sportdirektor Rolf Ebeling und blickte entsprechend zuversichtlich auf die Weltmeisterschaften im eigenen Land: "Die Strecke in Kopenhagen war ähnlich wie die in Hamburg. Das war eine äußerst gelungene Generalprobe und macht zusätzlich Mut für die WM."

Frodeno musste sich in der dänischen Hauptstadt über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 30 km Rad fahren und zehn km Laufen in 1:52:16 Stunden mit 18 Sekunden Rückstand nur dem Spanier Javier Gomez geschlagen geben. "Ich bin absolut glücklich über diese Medaille", sagte der Weltranglisten-19. aus Saarbrücken. Der deutsche Meister Unger aus Mengen (1:52:30) rettete im Endkampf mit zwei Sekunden Vorsprung vor Lokalmatador Rasmus Hennig Platz drei. Maik Petzold aus Bautzen (1:52:36) rundete als Fünfter das starke Ergebnis ab.

Portugiesin Vanessa Fernandes feiert vierten EM-Titel in Folge

Ricarda Lisk aus Waiblingen fehlten hingegen 16 Sekunden zu Bronze. "Aber ich bin mit meinem Rennen und auch mit der Platzierung zufrieden", erklärte die deutsche Meisterin. Das Maß aller Dinge war einmal mehr Vanessa Fernandes. Die Portugiesin verwies in 2:02:36 Stunden die österreichische Olympiasiegerin Kate Allen (2:03:12) und Nicola Spirig aus der Schweiz (2:03:14) souverän auf die Plätze zwei und drei und feierte ihren vierten EM-Triumph in Folge.

Anja Dittmer aus Neubrandenburg, im Vorjahr noch EM-Zweite, musste sich diesmal mit Platz sieben (2:04:06) begnügen. Ihre Teamkollegin Christiane Pilz (2:05:07) belegte Rang elf.

Zuvor hatte Rebecca Robisch aus Roth Silber bei den Juniorinnen gewonnen. Robisch musste sich mit 21 Sekunden Rückstand nur der Britin Hollie Avil (1:01:07 Stunde) geschlagen geben. Dritte wurde die Britin Kirsty Mcwilliam (1:01:55). Bei den Junioren wurde Thomas John aus Griesheim beim Sieg des Briten Alistair Brownlee (56:25) als bester Deutscher in 57:29 Minuten Zehnter.

© SID

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