Triathlon National
Stadler forciert Transparenz im Triathlon

Ironman-Sieger Normann Stadler will als Kopf eines neuen Teams die Transparenz im Triahtlon erhöhen. Im Kampf gegen Doping sollen die Teammitglieder medizinische Profile anlegen und im Internet veröffentlichen lassen.

Um dem Triathlon eine Dopingwelle wie im Radsport zu ersparen, hat Normann Stadler dem Betrug in seinem Sport den Kampf angesagt. Der Ironman-Sieger kündigte an, sich als Kopf eines neuen Teams verschärften Kontrollen zu unterziehen. "Wir werden im Glashaus sitzen. Wir werden von einem unabhängigen Institut eigene Tests vornehmen lassen. Wir werden Blut- und Steroidprofile hinterlegen, ebenso DNA-Proben. Auf der Team-Website werden regelmäßig Daten veröffentlich, wer wann kontrolliert worden ist", erklärte der zweimalige Hawaii-Sieger Stadler in der FAZ: "Mehr kann man als Athlet nicht machen."

Der 34-jährige Stadler soll in Kürze als Leiter ein Team von fünf bis sieben Athleten zusammenstellen, dem er als Aktiver selbst angehören wird. Die Gruppe soll unter anderem gemeinsam trainieren. "Die Szene hat schon von dem Projekt gehört und schaut neugierig auf uns. Wir starten dann 2008 so richtig", berichtete Stadler über das noch zu gründende Spitzenteam.

Stadler, 2004 und 2006 Sieger des legendären Ironman auf Hawaii, erhofft sich von der Teamgründung auch einen persönlichen Schub: "Jeder darf mich schlagen. Ich will es sogar, dass man mich ständig herausfordert."

© SID

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