Triathlon WM
Bronze für Petzold bei Triathlon-WM-Serie

Dank eines Kraftaktes beim Laufen hat sich Maik Petzold bei der Triathlon-WM-Serie die Bronzemedaille gesichert. Beim letzten Lauf in Brisbane belegte der Bautzener Platz vier.

WM-Bronze für Maik Petzold, ein versöhnlicher Abschluss für Olympiasieger Jan Frodeno und Newcomer Steffen Justus in Lauerstellung: Deutschlands Triathleten haben sich beim Finale der neuen WM-Serie an der australischen Goldküste hinter Überflieger Alistair Brownlee und Europameister Javier Gomez in breiter Phalanx in der Weltspitze behauptet.

Vor allem Petzold hatte Grund zur Freude. "Mein Traum ist wahr geworden. Ich bin überglücklich. Diese Medaille ist die Belohnung für eine fantastische Saison", sagte der Bautzener, der sich als Vierter in Brisbane noch auf Rang drei der Gesamtwertung vorschob: "Ich habe viel gelernt, speziell im letzten Jahr. Wir Deutschen sind ein starkes Team."

Der "Herr der Ringe" kann es noch

Zu alter Stärke hat nach einem verpatzten Saisonauftakt auch Frodeno zurückgefunden. Drei Wochen nach seinem Sieg in Japan musste sich der "Herr der Ringe" nur dem Briten Brownlee und dem Spanier Gomez geschlagen geben. Dass es im Gesamtklassement nur zu Platz vier reichte, nahm "Frodo" mit Fassung: "Mir war es wichtig, zu sehen, dass ich wieder ganz vorne mitmischen kann. Das gibt mir Zuversicht für die nächste Saison."

Das gute deutsche Abschneiden der Deutschen Triathlon Union (DTU) komplettierte Frodenos Saarbrücker Teamkollege Steffen Justus, der sich als Tagessiebter noch auf den fünften WM-Rang vorschob. Am Freitag hatte bereits Youngster Franz Löschke den U23-Titel gewonnen.

Brownlee unschlagbar

Das Maß aller Dinge bei den Männern war Brownlee. Der 21 Jahre alte Brite gab sich auch beim Finale keine Blöße und schwang sich mit dem fünften Sieg im fünften Rennen ungeschlagen auf den WM-Thron. Brownlee, der schon die WM-Titel bei den Junioren und der U23 holte, ist damit der erste Triathlon-Weltmeister aller Klassen und gehört zu den großen Goldanwärtern bei Olympia 2012 in London.

Mit seinem Erfolg revanchierte sich Brownlee eindrucksvoll für die einzige Saisonniederlage bei der EM gegen Gomez. "Ich kann meine Emotionen nicht beschreiben. Das war heute mit Abstand das brutalste Rennen meiner Karriere. Ich musste mich beim Laufen selbst besiegen", sagte Brownlee, dessen Bruder Jonathan bei den Junioren das Geschwister-Double hinter dem Spanier Mario Mola knapp verpasste.

Bei den Frauen krönte sich Lokalmatadorin Emma Moffat durch ihren Sieg vor der Schwedin Lisa Norden zur Weltmeisterin.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%