Triathlon WM
Deutsche Triathleten gehen bei WM leer aus

Obwohl die Hoffnungen der deutschen Triathleten bei der WM in Lausanne so hoch gesteckt waren, haben sie die angestrebten Medaillen verpasst. Beste Deutsche bei den Frauen war Joelle Franzmann als Siebte.

Trotz aller Medaillen-Ambitionen haben die deutschen Triathletinnen bei der WM in Lausanne Edelmetall deutlich verpasst. Die Medaillenkandidatinnen Joelle Franzmann (Saar Hochwald) und Anja Dittmer (Neubrandenburg) landeten beim Wettkampf über die olympische Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen auf den Plätzen sieben und 19.

Weltmeisterin wurde die Australien Emma Snowshill, die in 2:04:03 Stunden ihren Titel vor Vanessa Fernandes (Portugal) und ihrer Landsfrau Felicity Abram verteidigte. Mit ihrem dritten WM-Titel ist Snowshill nun Rekord-Weltmeisterin.

Franzmann hatte im Ziel 2:02 Minuten Rückstand auf Snowshill, die EM-Zweite Dittmer überquerte die Ziellinie 3:32 Minuten nach der Australierin. Die dritte deutsche Starterin Ricarda Lisk (Waiblingen) belegte mit 7:20 Minuten Rückstand den 38. Platz.

Rebecca Robisch holt Bronze bei den Juniorinnen

Besser als Dittmer, Franzmann und Lisk hatte es Rebecca Robisch zum Auftakt der Wettkämpfe am Samstag gemacht. Die 18-Jährige vom SC Roth sicherte sich hinter der Kanadierin Kirsten Sweetland und Flora Duffy (Bermudas) Bronze bei den Juniorinnen. Nicht so gut lief es für die Junioren. Bester Deutscher war der Dresdner Alexander Schilling auf dem 21. Platz. Weltmeister wurde der Brite Alistair Brownlee. Den Wettkampf der Frauen unter 23 Jahren gewann am Sonntagmorgen die Australierin Erin Densham. Kathrin Müller (Witten) und 17. Tina Herklotz (Waiblingen) belegten die Ränge zehn und 17.

Auch die Männer konnten beim Wettkampf über die olympische Distanz nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Als bester Starter der Deutschen Triathlon Union (DTU) belegte der deutsche Meister Daniel Unger (Mengen) den achten Platz. Elfter wurde Maik Petzold (Bautzen). Den Titelgewinn feierte der Brite Tim Don in 1:51:32 Stunden vor Hamish Carter (Neuseeland) und dem Franzosen Frederic Belaubre.

© SID

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