Trotz 0:3-Schlappe
Kaum Enttäuschung bei glücklosen DEB-Helden

Trotz des deutlichen 0:3 gegen die USA überwiegt bei der WM im Lager der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft weiter Zufriedenheit. "Wir haben gezeigt, dass wir keine Eintagsfliege sind", sagte Kapitän Daniel Kreutzer.

Die Helden waren müde. "Es ist schon jeder sehr erschöpft", gab Stürmer Michael Hackert nach der 0:3-Niederlage der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Russland gegen die USA zu. Zwei Tage nach der Sensation gegen Vizeweltmeister Tschechien fehlte dem jungen deutschen Team die letzte Durchschlagskraft für eine weitere Überraschung. "Die Jungs waren nicht kräftig, nicht spritzig genug", meinte Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB): "Der letzte Druck hat gefehlt."

"Diese junge Mannschaft spielt ein Superturnier"

Doch die Enttäuschung über die erste WM-Niederlage gegen die Amerikaner seit 1996 (2:4 in Wien) hielt sich in Grenzen. "Wir haben wieder gut gespielt und gezeigt, dass wir keine Eintagsfliege sind", sagte Kapitän Daniel Kreutzer. Der Düsseldorfer, der gegen die USA sein 170. Länderspiel bestritt, bescheinigte seinen international noch unerfahrenen Kollegen: "Diese junge Mannschaft spielt ein Superturnier."

Diese Einschätzung teilte auch Bundestrainer Uwe Krupp, der nach der dritten Niederlage im fünften WM-Spiel nur lobende Worte für sein Team fand. "Uns hat im Abschluss ein bisschen das Glück gefehlt, aber die Mannschaft hat wieder hervorragend gespielt und bis zur letzten Minute gekämpft", urteilte der frühere NHL-Star: "Es gibt absolut keinen Anlass, nicht zuversichtlich ins nächste Spiel zu gehen." Letzter Gegner in der Zwischenrunde ist am Montag (14.15 Uhr Mesz) Weißrussland. Ob die DEB-Auswahl dann noch eine Chance auf das Viertelfinale hat, entscheidet sich am Sonntagabend.

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