sonstige Sportarten
Turin setzt auf internationales Teamwork

In punkto Sicherheit der Olympischen Winterspiele 2006 setzt die italienische Polizei auf internationale Zusammenarbeit. Zu diesem Zweck tagten Experten aus 30 Ländern in der vergangenen Woche in Rom.

Die italienische Polizei setzt ihr Vertrauen im Hinblick auf die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin (10. bis 26. Februar 2006) in die internationale Zusammenarbeit. Nach Angaben der Turiner Tageszeitung "La Stampa" hat im römischen Innenministerium in der vergangenen Woche eine Tagung von Sicherheitsexperten aus 30 Ländern, darunter Deutschland, stattgefunden, um die Maßnahmen für einen friedlichen Verlauf der Spiele zu koordinieren. Dabei wollen die Italiener besonders auf die Erfahrung der Griechen bei den Sommerspielen von Athen 2004 zurückgreifen.

Die Schutzmaßnahmen für die Winterspiele werden von einem Sonderkomitee unter Leitung des Innenministeriums geleitet. "Die große Gefahr ist der internationale Terrorismus. Auch gewalttätige Protestkundgebungen wie jene von Globalisierungsgegnern können die Winterspiele trüben. Daher müssen wir besonders umsichtig sein", sagte Francesco Tagliente, Polizei-Direktor im Innenministerium. Neben der Polizei sollen rund 2 500 Soldaten zum Einsatz kommen.

Italien kann dabei auch auf die Erfahrung bei verschiedenen Großereignissen der letzten Jahre zurückgreifen, wie den G8-Gipfel 2001 in Genua oder das Begräbnis von Johannes Paul II., dem sich im vergangenen April drei Mill. Pilger versammelt hatten.

© SID

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