Turnen International
Hambüchen schwächelt, Fahrig wieder da

Beim Grand-Prix-Finale der Kunstturner in Sao Paulo hat Fabian Hambüchen einen Sieg verpasst. Deutschlands Vorzeigeturner wurde Fünfter am Reck, während Landsmann Matthias Fahrig ein erstaunliches Comeback gab.

Ein tolles Jahr geht für Deutschlands Kunstturn-Ass Fabian Hambüchen mit einem mäßigen Auftritt beim Grand-Prix-Finale zu Ende. In Sao Paulo musste sich der 19-Jährige am Reck mit dem fünften Platz begnügen. Beim Sprung belegte der 19-Jährige Rang sechs, Vierter wurde der Hallenser Matthias Fahrig.

Der Gymnasiast von der TSG Niedergirmes musste nach einem kleinen Grifffehler seine Übung kurzfristig umstellen. "Das hat seinen Ausgangswert leider gedrückt", berichtete Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Der Sieg am "Königsgerät" ging an Europameister Vlasios Maras aus Griechenland vor dem australischen Weltmeister Philippe Rizzo und dessen Vorgänger Aljaz Pegan (Slowenien).

Glänzendes Comeback für Fahrig

Beim Sprung lagen nur der Rumäne Marian Dragulescu, Anton Golotsutskow aus Russland und der Brasilianer Diego Hypolito vor Fahrig, der ein Jahr nach seiner Wettkampfsperre aus disziplinarischen Gründen ein glänzendes Comeback feierte. Hambüchen warfen zwei kleine Standfehler zurück.

Der WM-Dritte im Mehrkampf, der wegen des Grand-Prix-Finales auf die Teilnahme am Finale um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft verzichten musste, wird die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel in der Karibik auf einer Kreuzfahrt verbringen. Anschließend steht für Hambüchen, der bei der Wahl zum Sportler des Jahres auf Rang acht landete, die Vorbereitung auf das Abitur im Mittelpunkt.

© SID

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