Turnen International
Hambüchen triumphiert in Stuttgart am Boden

Beim DTB-Pokal in Stuttgart hat Fabian Hambüchen seinen ersten internationalen Titel am Boden seit zwei Jahren gewonnen. Der 19-Jährige verwies den Kanadier Brandon O´Neill auf den zweiten Platz.

Fabian Hambüchen geht beim DTB-Pokal in Stuttgart als Überraschungssieger am Boden in seinen "Super-Sonntag" mit drei weiteren Finalteilnahmen. Der WM-Dritte von Aarhus feierte vor 1 500 Zuschauern seinen ersten internationalen Triumph am Boden seit zwei Jahren. Noch bei den Welttitelkämpfen vor einer Woche hatte er den Endkampf an diesem Gerät hauchdünn verpasst.

Trotz kleinerer Probleme bei der dritten Sprungbahn reichten dem 19 Jahre alten Gymnasiasten 15,600 Punkten zum knappen Sieg vor dem Vize-Weltmeister von 2005, Brandon O´Neill aus Kanada (15,450) sowie dem Tunesier Wajdi Bouallegue (15,250). Am Sonntag hat der deutsche Mehrkampf-Meister beim Sprung, am Barren und vor allem am Reck weitere Chancen auf gute Platzierungen.

"Wenn´s drauf ankommt, bin ich da"

"Am Morgen war ich noch relativ müde, aber wenn´s drauf ankommt, bin ich doch meistens da", sagte der letztjährige Reck-Europameister, der sich auf seinen dreifachen Einsatz am Sonntag freut: "Das wird eine spannende Angelegenheit, aber ich kann da jetzt locker rangehen."

Eine zweite Siegchance erhält am letzten Tag des Weltcup-Turniers in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle auch Oksana Tschussowitina. Die kurz vor der WM eingebürgerte Wahl-Kölnerin konnte ihre beiden Paradesprünge im Endkampf nicht ganz sauber stehen und musste deshalb der Russin Anna Pawlowa den Sieg überlassen. Beachtliche Fünfte wurde in diesem Finale die schwäbische Lokalmatadorin Theresa Sporer aus Ulm.

Andergassen Vierter an den Ringen

Eine weitere Medaille, diesmal in Bronze, erkämpfte sich die gebürtige Usbekin Tschussowitina am Stufenbarren hinter der in Kiel geborenen Jana Bieger (USA) und der Russin Polina Miller, der siebte Platz ging an die Tübingerin Kim Bui. An den Ringen schrammte Thomas Andergassen als Vierter nur knapp am Siegerpodest vorbei. Rang eins erturnte Ex-Weltmeister Juri van Gelder aus den Niederlanden vor Regulo Carmona aus Venezuela und Kevin Tan (USA).

Ohne deutsche Beteiligung fand die Entscheidung am Seitpferd statt. Sieger wurde der Ungar Krisztian Berki vor Nikolai Krjukow aus Russland und dem Briten Louis Smith. Robert Juckel aus Cottbus war als Neunter der Qualifikation am Freitag knapp am Finale vorbeigeturnt.

© SID

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