Turnen National
Turnfest in Frankfurt feiert spektakuläres Ende

Das Turnfest in Frankfurt ist mit einem farbenfrohen Spektakel zu Ende gegangen. 40 000 Zuschauern bot sich eine zweistündige Show. Kanzlerin Merkel sprach von einem "tollen Fest".

Mit einem farbenprächtigen Spektakel ist das Internationale Deutsche Turnfest in Frankfurt/Main zu Ende gegangen. Vor 40 000 Zuschauern rollte in der WM-Arena der hessischen Metropole eine knapp zweistündige Show ab, die den spektakulären Abschluss der größten Wettkampf- und Breitensportveranstaltung weltweit mit 65 000 Teilnehmern bildete.

3 500 Mitwirkende aus allen Landesturnverbänden wirkten bei der eine Million Euro teuren Show mit, die von dem Performance-Designer Enno-Ilka Ude maßgeblich gestaltet wurde. Zu den Ehrengästen zählten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), sowie Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Zusammen mit dem übrigen Publikum musste auch die Prominenz wegen eines Staus bei den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Viertelstunde länger als geplant auf den Beginn der Veranstaltung warten.

"Ich beglückwünsche alle Turner zu diesem tollen Fest und dieser tollen Gemeinschaft", sagte die Kanzlerin, die direkt vom Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Deutschland in Frankfurt eingeschwebt war. Die Regierungschefin verwies weiterhin darauf, dass das Turnen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fordere: "Zudem fördert es den Gemeinsinn und ist ein gutes Beispiel für die Vielfalt in den Vereinen."

Rot-weißes Farbenmeer

Regisseur Ude hatte den Rasen in ein rot-weißes Farbenmeer verwandelt, auf dem sich poetische Bilder mit allen Schattierungen, die das Turnen zu bieten hat, entfalteten. Athleten, Artisten und Clowns verwandelten die Fußball-Arena in eine Bühne, auf der stets Neues und Unerwartetes passierte.

Zu den gefeierten Protagonisten im Innenraum gehörte auch Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen. Ungeachtet der empfindlichen Abendkühle präsentierte sich der Mehrkampf-Europameister an seinem Spezialgerät und erntete von den zumeist jugendlichen Besuchern stürmischen Applaus. Mit der Nationalhymne und einem kleinen Feuerwerk endete die abwechslungsreiche Show.

Das Internationale Deutsche Turnfest 2013 wurde erstmals nicht an eine Stadt, sondern an ein Gebiet, die Rhein-Neckar-Region, vergeben. Dabei sollen Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und eventuell Sinsheim eingebunden werden. Als Termin ist der 18. bis 25. Mai vorgesehen.

© SID

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