Turnen WM
Hambüchen nach Protest nun doch im Reck-Finale

Eine nachträgliche Notenaufbesserung eines Konkurrenten hatte Fabian Hambüchen zunächst den Einzug ins Reck-Finale bei der Kunstturn-WM in Melbourne verwehrt. Nach einem DTB-Protest darf Hambüchen nun doch im Finale ran.

Der Protest des Deutschen Turner-Bundes (DTB) hat seine Wirkung nicht verfehlt. Ganze 15 Stunden musste Fabian Hambüchen um den Einzug ins Reck-Finale der Kunstturn-Weltmeisterschaften in Melbourne/Australien zittern, letztlich gab es aber nun doch ein Happyend. Der Europameister, zunächst Achter der Qualifikation, war nach einer nachträglichen Notenaufbesserung für den Russen Nikolai Krjukow zwischenzeitlich auf Rang neun abgerutscht, was das Ausscheiden bedeutet hätte. Nach einer nochmaligen Überprüfung durch den Weltverband FIG wurde diese Entscheidung wieder zurückgenommen, ausgelöst durch den Protest des DTB.

"Es ist zu einer sportlich korrekten Lösung gekommen, mit der wir gut leben können", sagte dazu DTB-Präsident Rainer Brechtken. Der DTB hatte sich bei seinem Widerspruch auf einen Formfehler berufen. Nachdem eine Videoanalyse ergeben hatte, dass die Aufwertung für Krjukow nicht den Wertungsvorschriften entsprach, akzeptierte der russische Verband das "alte" Ergebnis. Das Reck-Finale wird am Sonntag ausgetragen.

© SID

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