Überraschungsfinale in der NHL
Oilers fordern Hurricanes im Stanley-Cup-Finale

Es ist nicht das Stanley-Cup-Finale mit dem man rechnen konnte. Mit den Edmonton Oilers spielt ausgerechnet das Team mit dem kleinsten Budget um den Meistertitel. Gegner Carolina Hurricanes durfte bereits 2002 Finalluft schnuppern, unterlag damals aber den Detroit Red Wings.

Während die Hurricanes die Southeast Division für sich entscheiden konnten, sprangen die Oilers als Achter der Western Conference gerade noch auf den Play-off-Zug auf. Auch wenn Carolina in der regulären Saison 17 Punkte mehr einfahren konnte als ihr kanadischer Kontrahent, zählt das nicht mehr viel. Edmonton schaltete in den Play-offs Detroit, San Jose und Anaheim aus, die Karten sind also längst neu gemischt. Die Euphorie bei den Kanadiern ist dementsprechend groß: seit 1993 die Montreal Canadiens im Finale triumphierten, hat kein Team aus dem Mutterland des Eishockeys mehr den Stanley-Cup gewonnen.

Der Salary Cap macht es möglich

Profitiert haben die finanziell schwächeren Mannschaften wie die Oilers durch die Umstruktierung der Gehälter vor der Saison. Durch den Salary Cap ist es möglich geworden, dass Spieler wie Chris Pronger und Michael Peca für Edmonton die Schlittschuhe schnüren.

Die Hurricanes haben es derweil in den letzten Jahren geschafft, den Eishockey-Sport in der Region zu etablieren. Kapitän Rod Brind´Amour freut sich auf das Finale: "Unser Team ist sehr selbstbewusst. Diesmal gehen wir nicht als Underdog in die Finalserie."

© SID

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