Überzeugende Favoriten
Russland nicht zu stoppen

Bei der Eishockey-WM haben neben Russland auch die Mannschaften aus Finnland, Tschechien und den USA vorzeitig die Zwischenrunde erreicht. Besonders der Gastgeber bot zwei Tage nach dem 9:1 über Dänemark wieder eine überzeugende Show.

HB MOSKAU. Nach einem Start ohne Überraschungen stehen bei der Eishockey-WM Gastgeber Russland, Finnland, Tschechien und die USA in der Zwischenrunde. Das Quartett feierte am Sonntag in seinen zweiten Vorrundenspielen jeweils den zweiten Erfolg. Russland fertigte in Moskau die Ukraine 8:1 (2:1, 3:0, 3:0) ab, zuvor gewann Finnland 6:2 (3:1, 1:0, 2:1) gegen Dänemark. Vizeweltmeister Tschechien kam in Mytischtschi zu einem 6:1 (2:0, 1:1, 3:0) über Österreich, danach waren die USA mit 5:1 (3:0, 2:0, 0:1) gegen Weißrussland erfolgreich.

Für die Verlierer geht es nach der jeweils zweiten Niederlage in direkten Duellen darum, den Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden. Russland geriet gegen Außenseiter Ukraine durch ein Überzahltor von Sergej Klimentjew (4.) zunächst in Rückstand. Doch Alexej Morosow (10.) und Sergej Sinowjew (13.) drehten die Partie schnell. Ilja Nikulin (26.) versetzte die 14 000 Zuschauer in der vollen Chodynka-Arena endgültig in beste Laune. Zwei Tage nach dem 9:1 über Dänemark gab es wieder eine gute russische Show, zu der Morosow noch seine WM-Tore drei und vier (40./52.) beitrug.

Für Tschechien nutzte Petr Sykora (4.) gleich die erste Überzahl zur Führung. Die Österreicher hielten zwei Drittel lang ordentlich mit, schafften aber nur das 1:3 durch Raimund Divis (38.). Jaroslav Hlinka (11./49.) gelangen nach dem 8:2-Auftakt gegen Weißrussland zwei Treffer. Auch Petteri Nummelin (8./19.), war für die Finnen gegen Dänemark zwei Mal erfolgreich. Der Sieg war ebenso ungefährdet wie das 5:0 über die Ukraine. Die Amerikaner überzeugten nach dem 6:2 über Österreich auch gegen die erneut enttäuschenden Weißrussen. Jack Johnson (3.) und Lee Stempniak (5.), der zum 5:0 (36.) sein drittes Turniertor schoss, sorgten für einen Blitzstart.

Titelverteidiger und Olympiasieger Schweden war am Samstag mit einem standesgemäßen 7:1 (2:1, 4:0, 1:0) über Italien gestartet. Ex-Weltmeister Slowakei, am Montag zweiter Gegner der DEB-Auswahl, tat beim 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) über Norwegen nur das Nötigste.

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