Ullrich skeptisch
Armstrong heizt Comeback-Spekulationen an

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong hat wieder mit dem Training begonnen und denkt bereits weiter. Derweil verzögert sich die für Mittwoch angekündigte Stellungnahme durch den Rad-Weltverband UCI zu den jüngsten Doping-Vorwürfen.

HB BERLIN. Der Amerikaner bekräftigte Überlegungen, nach den jüngsten Doping-Anschuldigungen doch noch einmal die Frankreich-Rundfahrt zu bestreiten. Der 33-jährige hatte in diesem Sommer eigentlich seinen endgültigen Abschied erklärt, plant inzwischen aber sogar seine Teilnahme am Winter-Trainingslager seines bisherigen Teams Discovery Channel.

„Ich will die Chancen nicht in Prozent ausdrücken, aber ich will es nicht länger ausschließen“, erklärte Armstrong zu einem möglichen Comeback auf seiner Internet-Homepage. „Ich genieße meine Zeit als zurückgetretener Athlet mit Sheryl und den Kindern, doch die jüngste Schmierenkampagne aus Frankreich hat meinen Kampfgeist geweckt“, sagte der Texaner, der sich gerade mit Rocksängerin Sheryl Crow verlobte und drei Kinder aus seiner geschiedenen Ehe hat.

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Armstrong wird nach der nachträglichen positiven Analyse von sechs B-Proben aus dem Jahr 1999 beschuldigt, während seines ersten Tour-Siegs das Blutdopingmittel EPO benutzt zu haben. Die Proben waren im französischen Labor in Chatenay-Malabry gelagert. Öffentlich gemacht hatte den Vorgang die Sportzeitung „L'Equipe“.

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