Unterstützung von Profiteams T-Mobile und Gerolsteiner
Uni Jena begibt sich auf Suche nach "Sieger-Gen"

Die Uni Jena begibt sich auf die Suche nach den Genen, die für sportliche Spitzenleistungen wie bei der Tour de France von Bedeutung sind. Unterstützung erhält die Uni von den Profiteams T-Mobile und Gerolsteiner.

Dass Lance Armstrong das sogenannte "Sieger-Gen" besitzt, bezweifelt nach seinem siebten Tour-de-France-Sieg keiner. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojektes wollen Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausfinden, welche Gene für sportliche Spitzenleistungen unter Extrembelastung wie bei der "Großen Schleife" von besonderer Bedeutung sind. Unterstützung erhalten sie dabei von den Tour-Fahrern der Teams T-Mobile und Gerolsteiner, die sich vor dem Tourstart Blutproben abnehmen ließen.

Laboruntersuchungen extrem aufwändig

Eine zweite Abnahme und Untersuchung der weißen Blutzellen soll bei den selben Profis während der Trainingspause im Winter erfolgen. "Erst wenn wir die Vergleichswerte haben, können wir genaueres über die Veränderungen im Körper sagen", erklärte Diplom-Biologin Petra Büttner.

Die notwendigen Laboruntersuchungen seien sehr aufwändig, bekannte Projektleiter Prof. Dr. Harald Funke. Fest stehe, dass sich die Körperzellen unter Hochleistung verändern würden. Der Schlüssel dazu liege in den Genen. Doch was genau dabei passieren würde, sei noch weitgehend unerforscht. Die Ergebnisse der Studie werden nicht vor Beginn nächsten Jahres vorliegen.

© SID

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